Gesund

in der Region

Conny Trumann (Bezzel), Toni Lauerer privat, , Stock-Asso/Shutterstock

 

GESUNDHEIT - WELLNESS - LIFESTYLE

Seit dem zwölften Jahrhundert ist es der Leitsatz des Malteserordens: Tuitio fidei et obsequium pauperum, „Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen“. Auch heute  bekommt jeder in Not geratene Mensch, unabhängig von Herkunft, Religion oder Hautfarbe  bei den Maltesern Cham Unterstützung. Helfen aus Nächstenliebe begeisterte Martina Vogl schon damals vor fast 25 Jahren, als der „Stauffer Luis“, der damalige Chef der noch jungen Organisation kurzerhand fragte, ob sie die Malteser Cham mit aufbauen möchte. „Warum ned“, hat sie geantwortet. Inzwischen ist sie längst die Chefin. Und  eine Idee, die Sie damals unbedingt umsetzen wollte und Ihr so besonders am Herzen lag, ist auch heute noch ihr ganz spezielles „Baby“:

 

Die Kleiderkammer

 

Martina´s Boutique für Bedürftige

 

 

Manch einer denkt beim Wort Kleiderkammer an eine Art Lager, eher unübersichtlich, wo Bedürftige, Menschen, die in finanzielle Not geraten sind, das Nötigste an Kleidung bekommen.

 

„Gerade in einer Zeit, in der Kriege, Flüchtlingskatastrophen, aber auch private Schicksalsschläge vielfältiges Leid, Einsamkeit oder Obdachlosigkeit hervorrufen, wollen wir Bedürftigen mit unserer Kleiderkammer helfen. Ich bin schon ein bisschen stolz darauf, wie sich die Idee entwickelt hat. Schauen Sie mal, was wir da für eine Auswahl haben“, sagt Martina Vogl, die Chefin der Malteser Cham, mit einem zufriedenen Lächeln.

 

Und tatsächlich. Eigentlich hängen für jede Altersgruppe schöne Sachen auf den runden Kleiderständern. Von richtig warm bis frühlingshaft  und sommerlich leicht reicht die Auswahl in den Regalen.

 

„Ich finde es manchmal ein bisschen schade, dass es immer noch Menschen gibt, die sich nicht so richtig trauen, mal bei uns vorbeizuschauen und sich was Schönes auszusuchen. Schließlich sind die Malteser für ALLE da, die Unterstützung brauchen, für die junge Mutter ohne das nötige Kleingeld genauso wie den Flüchtling, der alles zurücklassen musste oder den Rentner aus unserer Heimat, dem seine paar Euro für neue Kleidung einfach nicht reichen.“

 

 

Bei den Maltesern in Cham ist alles Teamwork.

 

Aber ohne die beiden Martinas ginge wohl nicht viel. Die Dienststellenleiterin Martina Vogl (links) und ihre Stellvertreterin Martina Nicklas, die sich als Stadtbeauftragte zusätzlich um Rodinger Ehrenämter kümmert.

 

  

 

© Ostbayern Verlag     Impressum     Datenschutz