Gesund

in der Region

Conny Trumann (Bezzel), Toni Lauerer privat, , Stock-Asso/Shutterstock

 

GESUNDHEIT - WELLNESS - LIFESTYLE

Ambulante Krebsversorgung in der Region

 

Optimale Betreuung vor Ort und neue Chancen

 

Dr. Alexander Kröber hat sein Fach an den renommierten deutschen Krebszentren Heidelberg und Ulm erlernt. Mit diesem Fachwissen, seiner langjähriger Erfahrung und ständigen Fortbildungen hat er sich in Ostbayern zu einem hochkompetenten Ansprechpartner für Krebspatienten entwickelt. Seit vielen Jahren leitet er gemeinsam mit Frau Dr. C. Stosiek die hämatoonkologische Schwerpunktpraxis in Regensburg mit ihren beiden Filialpraxen in Schwandorf und Kelheim.

 

Dazu erklärt Dr. Kröber, dass Krebs in vielen Fällen heute keine ausweglose Situation mehr ist. Denn gerade in den letzten Jahren hat die Krebsforschung enorme Fortschritte gemacht. „Wir lernen heutzutage in kürzester Zeit viel mehr über einzelne Tumorarten als jemals zuvor. Technischer Fortschritt, gepaart mit individueller Betreuung, verbessert die Lebensqualität und Lebenserwartung vieler Patientinnen und Patienten. Sie stehen im Mittelpunkt all unserer Bemühungen. Unser Ziel ist es, mit Kompetenz und Expertise, Empathie und Verständnis auf die Bedürfnisse der uns anvertrauten Menschen einzugehen und ihnen auf dem Weg ihrer Erkrankung die bestmögliche Versorgung und Betreuung zu bieten.“

 

Im Caritas Krankenhaus St. Lukas in Kelheim (bis vor kurzem Goldbergklinik) betreut das hämatoonkologische Ärzteteam, bestehend aus Dr. Alexander Kröber, Dr. Tanja Benseler-Zilch und Frau Alexandra Mayer seine KrebspatientInnen. „Ein persönlicher, familiärer Rahmen gepaart mit festen Bezugspersonen für unsere PatientInnen ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Versorgungsphilosophie. Zeit für die PatientInnen, Empathie und Verständnis sorgen dafür, dass sich die Betroffenen entsprechend geborgen fühlen“, erklärt Dr. Kröber. „Hierdurch wird die Grundlage für ein stabiles Vertrauensverhältnis geschaffen, was sehr wichtig für die Akzeptanz der Tumorerkrankung, der Therapie und letztlich auch den Therapieerfolg ist.“

 

KREBS – längst kein Schreckgespenst mehr!

 

„Grundsätzlich schätzen KrebspatientInnen ihre Situation nach der ersten Diagnose und dem entsprechenden Schock sehr negativ ein, was menschlich und verständlich ist. Das Schreckgespenst Krebs! Krebs hat allerdings viele Gesichter. Einige Krebserkrankungen wie z.B. eine akute Leukämie oder Lungenkrebs müssen unmittelbar behandelt werden. Andere Erkrankungen sind zwar bösartig, da sie das Potential haben, Körpergewebe zu schädigen, verhalten sich aber gutmütig. Diese werden lediglich beobachtet und nur Beschwerden oder drohende Organschäden behandelt. Als Beispiele können hier z.B. niedrig maligne Lymphdrüsenkrebserkrankungen und die Chronische Lymphatische Leukämie genannt werden. Man muss wissen, dass bei vielen Patienten lebenslang gar keine spezielle Therapie erforderlich ist“, erklärt Dr. Kröber weiter. „Andere wiederum lassen sich durch eine Operation und evtl. eine Begleitbehandlung oftmals ganz heilen. Und für Erkrankungen, die eine Behandlung erfordern, gibt es, wie gesagt, immer mehr Therapiemöglichkeiten, die letztlich einen Zugewinn an Zeit und Lebensqualität ermöglichen.“

 

„Die betroffenen Menschen brauchen Zeit, eine realistische Einschätzung ihrer Situation zu entwickeln. In den meisten Erkrankungsfällen kann viel mehr Positives erreicht werden, als die Erkrankten vermuten. Mit rationalen Erklärungen lassen sich allerdings die neu entstandenen Ängste und Emotionen üblicherweise nicht auflösen. Es ist vielmehr wichtig, dass die PatientInnen erfahren und erspüren, dass das Leben auch mit der Diagnose Krebs weitergeht. Gelingt es, eine vertrauensvolle Bindung zwischen Behandler und Betroffenen aufzubauen, ist der Grundstein für eine optimale Behandlung gelegt. Mit den ersten Erfolgserlebnissen im Verlauf einer Behandlung entsteht wieder Raum für Hoffnung. Und diese Hoffnung ist berechtigt.“

Was heute noch als unheilbar eingestuft wird, ist vielleicht schon morgen kontrollierbar.

„Auch die Angst vor der oft verteufelten Chemotherapie muss nicht sein. Die möglichen Nebenwirkungen sind längst mit begleitenden Medikamenten sehr gut in den Griff zu bekommen. So gibt es unzählige Patienten, die über viele Jahre hinweg regelmäßige Anwendungen benötigen und trotzdem ein gutes Alltagsleben genießen. Und hinzu kommen immer schneller neu entwickelte Therapieformen! Darin liegen große Chancen für die Zukunft.“

 

 

Neue Forschungsergebnisse

– erstaunliche Chancen

 

„Die Krebsforschung beschäftigt sich schon seit Jahren mit immuntherapeutischen Ansätzen. Im Immunsystem liegt ein sehr großes Potential zur Bekämpfung von Krebszellen. Bei vielen Erkrankungen können schon heute erstaunliche Therapieerfolge erreicht werden. Besonders gilt dies für den schwarzen Hautkrebs und den Lungenkrebs. Aber auch bei Lymphdrüsenkrebs, Nierenzellkrebs, bestimmten Untergruppen von Brustkrebs und Darmkrebs hat die Immuntherapie einen festen Stellenwert. Die zu erwartenden Überlebenszeiten haben sich teilweise um Jahre verbessert. Manche PatientInnen werden auch langfristig tumorfrei.”

Bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen das Sars-Cov2-Virus hat die sogenannte mRNA-Technik einen gewaltigen Durchbruch gefeiert. Bei dieser Technik werden Körperzellen quasi neue Baupläne für die Produktion von neuen Substanzen übergeben. Hier handelt es sich um eine Gentherapie. Diese Technologie wird auch bei der Entwicklung von Therapien gegen Krebserkrankungen eingesetzt. Derzeit werden viele Studien zu diesem Thema durchgeführt. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend.

Dann könnte irgendwann für jeden Patienten eine Art Krebs-Impfung entwickelt werden?

„Das ist durchaus denkbar. Das Problem ist grundsätzlich, dass Krebszellen vom Immunsystem zunächst nicht erkannt und somit auch nicht bekämpft werden. Nun suchen Forschungsteams in Krebszellen nach typischen Eiweißen, die diese „verraten“. Krebszellen sind durchaus auffällig im Vergleich zu gesunden Zellen, aber man muss das Immunsystem dazu bringen, genau darauf zu reagieren. Gelingt dies, kann das eigene Immunsystem die Krebszellen bekämpfen und eliminieren.”

Das klingt vielversprechend und macht Hoffnung. Es wird in Zukunft immer mehr Therapiemöglichkeiten mit immer besseren Chancen auf Heilung geben.

 

Erfahrungen von Betroffenen

 

„Ich fühlte mich gut aufgehoben“

Ulrike F. aus dem Landkreis Regensburg kam nach einer Darmkrebsoperation im Krankenhaus zur Weiterbehandlung in die Praxis von Dr. Kröber. Sie empfand es vor allem als sehr wichtig, immer die gleichen Ansprechpartner zu haben. „Daraus entwickelte sich fast eine familiäre Atmosphäre.“ Auch der direkte Austausch mit anderen Patientinnen tat Ulrike F. sehr gut. „Man bekam von Betroffenen auch Anregungen, wie man die medizinische Therapie mit natürlichen Möglichkeiten unterstützen könnte. Es tut gut, wenn man selbst etwas beitragen kann. Man fühlt sich dann nicht so ohnmächtig. Die Grundeinstellung zur Krankheit und ein  lebensbejahender Umgang damit ist meiner Meinung nach für den Heilungsprozess sehr wichtig.” Inzwischen gilt Ulrike F. als geheilt.

 

„Ich hatte mich wirklich aufgegeben“

Savo T. aus Regensburg erzählt, dass er 2020 völlig unerwartet bei einer Routineuntersuchung die Diagnose Lungenkrebs bekam und zunächst total geschockt war. „Das kann doch nicht sein, niemand in unserer Familie hatte Krebs. O.K., ich habe geraucht, aber dann gleich diese schlimme Krankheit? Der nächste Gedanke war: gut, ich bin 78 Jahre, habe gut gelebt, das war‘s dann eben. Ich hatte mich wirklich damit abgefunden! Dann sagten die Ärzte im Krankenhaus, eine Operation sei aufgrund der fortgeschrittenen Erkrankung nicht sinnvoll. Eine Heilung sei nicht realistisch möglich. Es wurde eine Immunchemotherapie vorgeschlagen. Hierfür habe ich mich dann auch entschieden. Die Therapie wurde dann ambulant in der Praxis von

Dr. Kröber durchgeführt. Dort fühle ich mich sehr gut aufgehoben. Alles war nicht so groß und unübersichtlich. Meine Blutwerte zeigten schon bald eine konstante Besserung. Da habe ich umgedacht. Mir war plötzlich klar, dass die Diagnose Krebs noch lange nicht das Ende bedeuten muss, sondern auch eine neue Chance sein kann. Die nutzte ich bei Dr. Kröber. Heute bekomme ich noch regelmäßig eine Immuntherapie als Erhaltungstherapie und bin tumorfrei. Meine Einstellung zu Krebs habe ich total geändert. Ich habe keine Angst mehr, denn auch Krebs ist letztlich eine behandelbare Erkrankung.“

 

 

 

Das Angebot

der Schwerpunktpraxis und Tagesklinik

 

  • Ambulante wohnortnahe Versorgung hämatologisch/onkologischer Erkrankungen auf hohem Niveau.
  • Enge Kooperation mit den zuweisenden und mitbehandelnden KollegInnen
  • Enge Vernetzung mit den stationären Versorgern des Caritas KH St. Lukas.
  • Personelle und räumliche Kontinuität: Neben Frau Dr. T. Benseler-Zilch und Herrn Dr. A. Kröber wird Frau Alexandra Mayer weiterhin wie gewohnt in die Versorgung eingebunden sein. Die Räume befinden sich auf der Ebene des Haupteingangs.

 

Leistungsspektrum:

 

  • Planung und Erstellung von Therapiekonzepten, Zweitmeinung
  • Ultraschalldiagnostik
  • Punktion und Diagnostik von Knochenmark, peripherem Blut, Lymphknoten, Liquor, Aszites, Pleuraerguss, u. a.
  • Chemotherapie ambulant, Hormon-,  Immuntherapie, Transfusion von Blutprodukten, Gerinnungstherapie
  • Parenterale Ernährung
  • Schmerztherapie
  • Palliativmedizin

 

Schwerpunktpraxis und Tagesklinik für Hämatologie und Onkologie

Dres. A. Kröber/ C. Stosiek/

T. Benseler-Zilch angestellte Fachärztin

 

Regensburg

Facharztzentrum Regensburg

Hildegard-v.-Bingen-Str. 1 ◌ 93053 Regensburg

Tel. 0941. 20 60 30 40

 

 

Schwandorf

Regensburger Straße 26 ◌ 92421 Schwandorf

Tel. 09431. 47 03 98 0

 

 

Kelheim

Caritas-Krankenhaus St. Lukas GmbH

Traubenweg 3 ◌ 93309 Kelheim

Tel. 09441. 68 30 57 6

 

 

www.die-onkologen.de

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