Gesund

in der Region

Olga Vorobeva - AdobeStock; Titelfoto: Panta Managment GmbH; bohlen-eventim presse

 

GESUNDHEIT - WELLNESS - LIFESTYLE

Lachen ist gesund - und in Zeiten wie diesen absolut nötig!

Deshalb lassen Sie sich einladen auf eine Insel,

die Sie so noch nie gesehen haben!

 

 

Willkommen

auf GRAMMEL-ISLAND

 

Vom Zauberer zum Verzauberer. So könnte man in kurzen Worten den Werdegang von Sascha Grammel beschreiben. Gezaubert hat er schon mit 9, professioneller wurde es dann mit den „Zauderern“, wie er und zwei Zauberkumpels sich nannten, als sie ab 1992 auf Tour gingen und wo er auch mal jonglierte. Das Bauchreden kam dann quasi zufällig durch ein Buch eben genau zu diesem Thema dazu, das damals in dem Laden lag, in dem er seine Jonglierbälle kaufte. Die Entscheidung, sich ganz dem Bauchreden zu verschreiben, traf Sascha Grammel zusammen mit Plattenfirma und neuem Management. Man müsse sich auf Eins konzentrieren, sonst könne das Publikum die Shows gar nicht so recht einordnen. Wir alle wissen heut: Es war eine gute Entscheidung. Nach einem Auftritt bei RTL kannte Sascha Grammel die ganze Nation und längst verzaubert der ehemalige Zauberer Millionen von Menschen mit seinen Puppen.

 

Auch ein Bauchredner braucht mal Ferien. Und so nimmt uns Sascha Grammel in seinem neuen Programm „Fast fertig“ mit in den Urlaub, genauer gesagt auf „Grammel Island“, die Insel des schrecklichen Piratenkapitäns Frederic Freiherr von Furchensumpf. Wer den zerzausten Vogel noch nicht kennt, wird ihn spätestens jetzt so richtig kennenlernen. ER teilt gewaltig aus. Aber nur, bis Sascha Grammel zu Frederic sagt: „Einer von uns beiden ist klüger als du.“ Frederic kontert: „Du bist 45 und spielst noch mit Puppen.“ Und legt noch mal nach: „Ich weiß nicht, ob es dir schon jemand gesagt hat, aber du redest die ganze Zeit mit dir selbst!“

 

Die gesamte beliebt-skurrile Puppen-Mannschaft ist auf der einsamen Trauminsel, aber spätestens wenn Schildkröte Josie mit ihrem Kleidchen eher schüchtern ins Geschehen eingreift, geht dem Zuschauer das Herz so richtig über! Prof. Hacke & Co. – alle da. Und sogar ein paar mehr! Neu in der Puppen-Crew zum Beispiel Saschas bisher größte Bauchrednerpuppe, Achim. Warum das für den Showmann aus Spandau eine besondere Herausforderung ist, hat uns Sascha Grammel im Interview verraten.

 

 

 

Das aktuelle Programm ist nur dem Titel nach „Fast Fertig“, längst wieder perfekt und hemmungslos albern, eben Grammel. Aber der Neue, Achim Spironsik, ihre bisher größte Puppe, fordert Sie richtig!

Sascha Grammel: Ein Känguru, das mich auf seinem Rücken trägt … das ist natürlich nicht so leicht umzusetzen. Weil es besonders groß ist, aber auch, weil man für die Steuerung der Gesichts-Mimik viel Übung braucht. Dazu kommt, dass jede Figur in meinem Programm auch einen Charakter, einzigartige Merkmale hat. Bei Achim ist das ein ganz anderer Sprechrhythmus als meiner und seine Stimme klingt wie eine Ente im Stimmbruch.

 

Wie entstehen eigentlich Ihre „Freunde“ Frederic, Josie usw. Erst die Idee, wie die Puppe aussehen soll oder erst die Gags und Themen und dann die passende Puppe dazu?

 

Sascha Grammel: Es klingt zwar immer etwas profan, aber tatsächlich muss man für neue Geschichten und neue Gags eigentlich nur die Augen offenhalten und im Alltag gut beobachten. Dann das frisch Gesehene und Erlebte ein bisschen komödiantisch überzeichnen und überhaupt allgemein alles nicht ganz so ernst nehmen. Letzteres hört sich natürlich besonders in der heutigen Zeit sehr viel leichter an, als es ist - ich lebe ja auch in dieser Welt mit all den Problemen, Konflikten und Herausforderungen. Meine Aufgabe als Comedian ist es aber, die Zuschauer zumindest für die zweieinhalb Stunden in meiner Live-Show, genau davon abzulenken und sie in meine kleine, bunte Grammel-Welt zu entführen.

 

Das ist in solchen Zeiten wahrscheinlich wichtiger denn je! Aber noch mal zu den „Puppen-Ideen“, wie entsteht so einer wie Frederic?

 

Sascha Grammel: Keine meiner Puppen musste ich „erfinden“, sie sind alle irgendwann, irgendwie zu mir gekommen. Frederic ist mir im Spandauer Stadtpark beim Entenfüttern zugeflogen. Er fluchte lauthals während und nach seiner extrem wackeligen Landung über alles und jeden - außer über sich - und ich weiß ehrlich gesagt bis heute nicht, ob es Fluch oder Segen war, ihm zu begegnen. Josie habe ich beim Speed-Dating kennengelernt. Beziehungsweise eben nicht: In dem Moment, als sie endlich an meinem Platz ankam, klingelte auch schon die Glocke und sie musste an den nächsten Tisch.

 

Dann gibt’s ja auch noch ziemlich verrückte Charakter - der Herr Professor zum Beispiel!

 

Sascha Grammel: Professor Hacke stand eines Tages im weißen Laborkittel und mit Sicherheitsbrille, Bunsenbrenner, Kellermann-Rundbauch-Reagenzglas und einer Orange in meinem Wohnzimmer - und überzeugte mich mit einigen komischen Formeln und angeblichen Versuchsergebnissen, dass es immer gut sei, einen Wissenschaftler im Haus zu haben. Sogar so einen wie er.

 

Und alle, auch die besonders Abgedrehten, stehen für einen Teil von Ihnen selbst. Haben Sie mal gesagt!  Au weia! Da muss es aber eine sehr skurrile Seite im Sascha geben!?

 

Sascha Grammel: Eine? Drei! Hahaha. Ja, ich denke, wenn ich zu ‚nem Onkel Doktor gehen und der sich meinen Kopf mal etwas genauer von innen anschauen würde, dann würde er da mit großer Sicherheit so einige kleine Saschas drin herumrennen sehen. Zum Glück weiß ich aber immer noch, wer denn davon der erwachsenste Sascha ist.

 

Sie sind mit „FAST FERTIG!“ auf großer Tour. Von Hamburg bis Passau quer durch die Republik.  Auch Spaß kostet Energie. Gibt’s ein spezielles „Sascha Grammel-Fitness-Programm“?

 

Sascha Grammel: Generell bin ich bestimmt nicht unsportlich und bewege mich regelmäßig, mache ein bisschen Krafttraining mit Gewichten und Bändern, strample oft auch auf dem Fitnessbike und jogge hin und wieder. Ich muss aber zugeben, dass mich die lange Pandemie-Zwangspause ein wenig zum Couch-Potato gemacht und mir netterweise obendrauf auch noch ein, zwei Kilo „geschenkt“ hat. Die hat man sich schnell angegessen, sind leider deutlich schwerer wieder abzutrainieren. Allzu hart zu mir selbst bin ich bei dem Thema aber auch nicht, denn bei aller als Bühnenkünstler unverzichtbaren Disziplin und Selbstkontrolle, die ich sicher habe: Ich esse und koche einfach zu gern und probiere immer gern kulinarisch Neues aus. Aber zusätzlich Fitness gegen Tourneestress brauche ich eigentlich nicht. Ich habe ja das große Glück, dass ich meine beiden Lieblingshobbys - das Bauchreden und das Puppenspiel - zu meinem Beruf machen konnte. Das genieße ich noch immer jeden Tag und von daher brauche ich nicht wirklich einen Ausgleich. Ich lache ja nicht zufällig selbst sehr oft auf der Bühne, sondern habe wirklich Spaß daran. Und ich glaube auch, dass die Zuschauer das merken.

 

Da spielt einer nicht den Gutgelaunten, er ist es! Längst kennt Sie die ganze Republik. Sicher können Sie so gut wie nirgends mehr hingehen, ohne gleich erkannt zu werden. Kann das auch mal lästig werden?

 

Sascha Grammel: Ich finde es großartig, wenn mich Leute erkennen. Das heißt ja, dass ich etwas richtig gemacht habe. Es spricht mich ja niemand an, um mir zu sagen, dass er mich und meine Puppen doof findet, sondern hat eigentlich immer lobende und unterstützende Worte für mich übrig. Und wer hört das nicht gern? Dazu sind die allerallermeisten Menschen auch sehr respektvoll, zurückhaltend und nett. Natürlich gibt es auch Momente, da passt es vielleicht grad mal nicht so - z. B. beim Essen mit Freunden oder der Familie im Restaurant - aber selbst das ist ja eigentlich von den Menschen nur positiv gemeint. Sie freuen sich ja einfach nur, mich zu sehen. Und das ist doch schön. Ich denke, es würde sich inzwischen eher merkwürdig anfühlen, würde man mich nicht erkennen.

 

 

Eine einzige große Wundertüte für Grammel-Fans, Grammel-Freunde und Grammel-Neueinsteiger.

 

LIVE zwar erst am 17.10.2023

in der Donau-Arena Regensburg, aber die Tickets sollten Sie sich rechtzeitig besorgen.

 

Oder Sie gewinnen sie einfach!

 

(Einsendeschluss: 14.03.2023!)

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