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Titelfoto: KatharinaBaumann

Ob Kopfschmerzen, Magenprobleme oder Schlafstörungen. Nicht immer muss man in den Arzneischrank greifen.

Professor Hademar Bankhofer, bekannter Autor, Journalist und Fernsehmoderator ist spezialisiert auf Gesundheitsthemen und hat erstaunliche Tipps

Heilmittel müssen nicht teuer sein und sind oftmals leicht selbst zuzubereiten. Die Zutaten gibt’s im Supermarkt um die Ecke. Das ist die Botschaft, die Hademar Bankhofer mit seinem neuesten Buch aussenden möchte. Professor Bankhofer muss es eigentlich wissen. Seit vielen Jahrzehnten beschäftigt er sich mit dem großen Thema Gesundheit. Und es ist verblüffend, wie gut oft einfache und schnelle Rezepturen wirken.

 

Ein Beispiel, das der Professor noch aus seiner Jugend kennt: „Schon meine Großmutter hat vielen Betroffenen in unserer Familie lästige Kopfschmerzen weggezaubert. Ihr Hausmittel bestand aus einer Tasse schwarzem Bohnenkaffee und einer Zitrone, deren Saft in den Kaffee gedrückt wurde.“ Der ein oder andere kennt das heutzutage auch als Katerrezept. Kopfschmerzen können allerdings verschiedenen Ursachen haben. Zu diesem Thema gibt es deshalb weitere erstaunlich einfache Hausrezepte in seinem aktuellen Buch.

 

Husten, Schnupfen, Halsweh

 

Gerade jetzt in der Übergangszeit schnieft man schnell mal und quält sich hustend durch den Tag. Wenn Sie beim nächsten Einkauf an Kartoffeln, Zwiebeln, Rettich, Zitronen und Honig denken, sind sie für die meisten Erkältungskrankheiten bestens gerüstet. Vor allem der Meerrettich hat´s dem Professor angetan. Er gilt als natürliches Antibiotikum und seine scharfen Senföle wirken schleimlösend und töten Keime ab. Sein Rezept gegen eine verstopfte Nase: 1 EL geriebenen Meerrettich und 1 EL frischen Zitronensaft gut durchmischen und ca. 30 Minuten vor jeder Mahlzeit einen Teelöffel dieser Mixtur einnehmen. Ebenfalls ziemlich einfach bereitet man aus Supermarkt- Zutaten einen wirkungsvollen Hustensaft zu. Bei verschleimten Atemwegen eine Zwiebel würfeln und mit Honig bedeckt in einem Schraubglas 24 Stunden ziehen lassen. Fertig ist der Hustensaft.

 

Für Magen & Darm:

Äpfel, Karotten und sogar Schokolade!    

 

Die meisten Helfer bei Magen- und Darmproblemen findet man in der Obst- und Gemüseabteilung. Der Klassiker bei Durchfall ist die Karottensuppe. Hierfür ist es wichtig, dass die Karotten langsam zu einer Suppe verkocht werden. Auch Heidelbeeren helfen bei zu flottem Stuhlgang, wenn man ca. 100 Gramm frisch oder getrocknet täglich verzehrt. Die Äpfel werden gerieben. Wenn man sie anschließend an der Luft braun werden lässt, können auch sie ein gutes Hausmittel gegen Durchfall sein.

Sogar Schokolade gehört in Ihre Supermarkt-Apotheke. Hier muss man allerdings zu den dunklen Sorten mit 80 oder 90% Kakaoanteil greifen. Sie können Durchfall ebenfalls stoppen, wenn man über den Tag verteilt eine Tafel langsam isst. Kinder werden sich über dieses Mittel freuen, denn auch bei Ihnen kann die Schokolade ein guter Helfer sein. Sie sollten allerdings nicht mehr als eine halbe Tafel zu sich nehmen.

 

Rote Beete & Feldsalat

gut zu Herz und Kreislauf

 

Weil Rote Bete die Gefäße fit halten, den Blutdruck senken und auch Kreislaufschwäche vorbeugen können, sind sie für Professor Bankhofer die absolute Empfehlung für diesen Bereich. Frischen Rote-Bete-Saft gibt’s zwar auch im Supermarkt, aber wer möchte, kann sich den Saft auch frisch pressen. Weil unser Herz zur Stärkung auch Magnesium benötigt, empfiehlt Bankhofer hier grünes Gemüse und Blattsalate. Sein Favorit ist Feldsalat mit Leinöl. Dazu gibt man eine Handvoll Walnüsse, weil die entzündungshemmend wirken und die Alpha-Linolensäure darin das „schlechte“ Cholesterin senkt.

Selbst bei Schlafproblemen kann man sich mit der Supermarkt-Apotheke helfen. Wenn diese nämlich nervlich bedingt sind, dann essen Sie vor dem Schlafengehen eine Banane. Sie hat die Aminosäure Tryptophan in sich und die kann beim Einschlafen unterstützen. Aber auch eine Schilddrüsenüberfunktion bedingt durch Jodmangel kann unseren Schlaf stören. Hier schickt uns Professor Hademar Bankhofer in die Feinkost-Abteilung, denn Fisch, Sushi und Meerestiere wie Krabben enthalten reichlich Jod. Und wenn man dann noch mit jodiertem Salz würzt, kann es leicht sein, dass die Schlafprobleme „gegessen“ sind.

 

Ein allgemeiner Tipp für Ihren Einkauf in der „Supermarkt-Apotheke“: Je frischer Obst und Gemüse ist, desto mehr gute Inhaltsstoffe hat es.

 

Auch für Probleme mit Augen, Ohren, Haar und Haut gibt es erstaunliche Tipps vom Fachmann in seinem Buch:

 

Prof. Hadmar Bankhofers

Supermarkt-Apotheke

ISBN 978-3-8094-4160-1

Verlag Bassermann

 

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