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Titelfoto: KatharinaBaumann

»Ich bin nicht systemrelevant,

ich bin ja Kultur.«

 

Aber auch wenn sie genauso wie alle Ihre  Kolleginnen und Kollegen unter der Bühnen-Abstinenz leidet, hat sie die Zeit bestens genutzt und ihren zweiten Bestseller auf den Markt gebracht.

 

Monika Gruber

 

Kritisch - bissig - humorvoll

 

Ein Bestseller

im Lockdown

 

Längst ist sie eine der beliebtesten deutschsprachigen Kabarettistinnen. Außer dass sie - wenn sie darf - die größten Hallen der Republik füllt, ist sie zum Glück für die Fans, die unter Corona-Langeweile leiden, gut präsent auf der Mattscheibe. Die aktuellen Folgen der beliebten Vorabendserie ‘Hubert ohne Staller’ und selbst die Wiederholungen ‘Hubert & Staller’ über Streifenpolizisten im oberbayerischen Wolfratshausen sind echte Fernseh-Highlights. Als Inhaberin der Bäckerei Rattlinger ist Barbara Hansen eine Bereicherung für das Polizeirevier und eine Informationsquelle par excellence gewesen. Nach der Drehpause vor der sechsten Staffel sagte Monika Gruber: „Ehrlich gesagt hat mir die lockere, entspannte Arbeitsatmosphäre am Set mit den Kollegen schon sehr gefehlt: Ich habe noch bei keiner Produktion mehr gelacht und geblödelt als bei ‘Hubert und Staller’.“ Und Michael Brandner als Ex-Polizeichef Girwidz in der Serie meint: „Barbara Hansen ist der beste Beweis, dass es Mutterwitz und Schlagfertigkeit auch in schöner Verpackung mit Herz geben kann. Gegen sie war die Inquisition ein Kaffeekränzchen, aber wenns brennt, hat sie immer eine warme Leberkässemmel für Hubert und Girwidz.“ Barbara Hansen geht in den aktuellen Folgen auf Reisen und übergibt das ‘Rattlinger’ vorübergehend an Yazid. Und Monika Gruber fehlt irgendwie. Aber wer weiß... neue Folgen der beliebten Serie sind in Arbeit.

 

Wer noch mehr Moni braucht, der bekommt das in ‘München 7’. Da nimmt der turbulente Kleinkrieg auf dem Viktualienmarkt zwischen ihr, der sehr temperamentvollen Monika Riemerschmidt, und Standl-Nachbarin Elfi kein Ende. Guter bayerischer Humor darf erst recht bei Lockdown wiederholt werden, was sich an den Einschalt-Quoten zeigt.

 

Die Wiederholungen von ‘Pumuckl’ kommen übrigens auch immer gut an. Aber das nur nebenbei. Weil nämlich schon vor fast 4 Jahrzehnten der unvergessene Gustl Bayrhammer   alias Meister Eder zu seinem Kobold gesagt hat: „Mei Pumuckl, es muss a bleede gem, aber es werrn olwei  mehrer……“

Ob das Monika Gruber zum Titel ihres aktuellen Bestsellers inspiriert hat?

 

Und erlöse uns von den Blöden

 

so der Titel ihres aktuellen Werks als Autorin. Hier schreibt sie darüber, was so alles schief läuft im Moment. Und das tut die gebürtige Altbayerin aus der Nähe von Erding mit Andreas Hock, Vollblutjournalist und  echter Franke aus ‘Nernberch’. Dazu die ‘Gruberin’ im BR-Interview gewohnt schnippisch: „Mei, warum soll man jemand mit Migrationshintergrund net a mol a Chance gebn…“   

Andreas Hock hat ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung in unserer Gesellschaft und gerade in letzter Zeit dachte er oft genug: „…braucht´s das, muss dass denn sein? Hinterfragt man denn eigentlich gar nichts mehr...?“, und kam zu dem Schluss, dass „…..die Blöden auch in meinem Weltbild immer mehr wurden und sich durch die Corona-Krise vieles verschärft hat, also die Blödheit nicht weniger wurde.“

Er meint, durch die Corona-Krise wurden die Egoisten noch egoistischer, die Schreihälse noch lauter und die Hysteriker noch hysterischer.

Auch Monika Gruber ist der Meinung, wir leben in hysterischen Zeiten. Es gibt nur noch Schwarz oder Weiß und nichts mehr dazwischen. „Das war bei der Flüchtlingsproblematik schon zu spüren und hat sich durch Corona eigentlich noch verschlimmert. Eine der großen Errungenschaften unserer Demokratie, dass man nämlich über alles reden und diskutieren kann, geht irgendwie verloren.“

 

Viel Stoff

zum Lesen und drüber reden

 

Auch wenn Monika Gruber ausdrücklich betont: „Das ist kein Corona-Buch“, waren diese sehr ähnlichen Beobachtungen von beiden doch beste Voraussetzungen für ihre Zusammenarbeit. Und nachdem Monis Buch »Man muss das Kind im Dorf lassen« schon über 40 Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand, ist auch »Und erlöse uns von den Blöden« dort gelandet und wird da wohl auch noch länger zu finden sein. So hat es die  nach eigenen Worten ‘nicht systemrelevante’ Monika Gruber geschafft, in einer Zeit des künstlerischen Lockdowns aktiv und erfolgreich zu sein. Wir sind der Meinung: Das sollten Sie einfach lesen!

 

Wir verlosen mit dem

Piper Verlag 3 Exemplare

 

 

 

 

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