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Titelfoto: Mathias Neubauer

Gute Nachrichten für Millionen Krankenversicherte:

Gesetzliche Krankenkassen müssen künftig wieder ambulante Vorsorgekuren für ihre Versicherten erbringen.

Nach über 20 Jahren:

Ein "Comeback" für die Kur

Bad Füssing (obx) - Es sind gute Nachrichten für Millionen Versicherte in Deutschland: Medizinische Vorsorgemaßnahmen in den Heilbädern sind künftig wieder Pflichtleistung der Krankenkassen. Der Bundestag hat dem Gesetz im Juni zugestimmt.

Und auch der Bundesrat gab dem Entwurf aus dem Haus von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Ende Juni abschließend „grünes Licht“.

Die Entscheidung ist ein Meilenstein: „Bisher war es der individuellen - und bisweilen schwer nachzuvollziehenden - Entscheidung der Kassen überlassen, ob sie einem Kurantrag zustimmen oder ihn ablehnen“, sagt Daniela Leipelt, Kur- und Tourismusmanagerin in Bad Füssing, dem übernachtungsstärksten Kurort Deutschlands an der bayerisch-österreichischen Grenze.

 

Gesunde Bewegung im Wasser: Das legendäre Bad Füssinger Thermalwasser, das mit bis zu 56 Grad Celsius in einmaliger Wirkstoff-Zusammensetzung aus 1.000 Metern Tiefe sprudelt, ist der Motor für die Erfolgsgeschichte des Kurortes an der bayerisch-österreichischen Grenze. Bad Füssings Heilwasser enthält eine besondere Art von Sulfid-Schwefel mit starker Heilwirkung gegen Gelenkerkrankungen, Rheuma und Rückenprobleme.

 

Nach der „Wiedereinführung der ambulanten und der stationären Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten“ zahlen die Kassen die Kosten für ärztliche Behandlungen und für die vom Arzt verordneten Medikamente sowie für Anwendungen wie Bäder, Massagen und andere Therapieangebote. Zu den Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Kurtaxe und Fahrt können Versicherte von der Kasse einen Zuschuss erhalten.

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