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Titelfoto: Mathias Neubauer

Eins ist sicher: Von der Pandemie profitierten bis jetzt auch Tier- und Pflanzenwelt. Dass Kreuzfahrtschiffe wochenlang in den Häfen lagen und auch Fähren großteils nicht in Betrieb waren, gefiel vor allem den empfindlichen Säugetieren. So wurden in den letzten Monaten zum Beispiel am Bosporus vor Istanbul aber auch an der Adriaküste vermehrt Delfine und Wale gesichtet. Sie genießen die Stille der Unterwasserwelt durch die festsitzenden Schiffe. Und in Venedig tummeln sich wieder vermehrt Fische im Canale Grande! Auch bei uns war Corona gerade im Spätfrühling spür- und vor allem hörbar! Zwischen den Häuserreihen in deutschen Städten zwitscherten Vögel, die während des normalen Stadtlärms eher den Schnabel gehalten haben. In den Städten weltweit war es durch die Ausgangsbeschränkungen ruhiger geworden. Das lockte die Tiere an. Das Brummen der Flugzeuge am Himmel hatte aufgrund der Reisebeschränkungen stark abgenommen und auch der Verkehr auf den Straßen war wesentlich weniger geworden. Sogenannte Pop-up-Radwege sorgten in verschiedenen Städten für mehr Platz und Sicherheit für Fahrradfahrer im Straßenverkehr. Der Straßenraum wird überhaupt neu verteilt. In Brüssel wurde die komplette Innenstadt zur Tempo-20-Zone erklärt. Fußgänger und Radfahrer haben Vorrang vor Autos und auch die Schadstoffbelastung in Deutschland ist durch die Pandemie vielerorts zurückgegangen.

 

Kuriose Auswirkungen von Corona

 

Unsere Wettervorhersagen werden durch die Technik eigentlich immer genauer. Aber durch die Pandemie wurde es auf einmal schwieriger, korrekte Aussagen zu treffen. Der Mangel an Flugzeugen in der Luft war der Grund dafür! Denn die Wettervorhersagen sind auf die Messungen von Temperatur, Windgeschwindigkeit und Luftfeuchtigkeit der Flugzeuge bei Start und Landung angewiesen.

 

Erdbebenforscher/innen entdecken:

die Erde schwingt weniger

 

Wussten Sie, dass ein Marathonlauf genauso wie fahrende Züge, Autos oder schleudernde Waschmaschinen die Erde ganz schön in Schwingung bringen kann? Seismographisch hat man nun aber festgestellt, seit der Corona-Krise „rumpelt“ die Erde weniger! So war es zu normalen Zeiten etwa so still, wie z. B. an einem Weihnachtsabend!

 

Man sieht von Indien aus den Himalaya

 

Da machte Harbhajan Singh, ein Kricketspieler, der in Jalandhar lebt, richtig große Augen, als er das Fenster öffnete und am Horizont die Bergkette des Himalayas entdeckte. Immerhin liegt seine Wohnung etwa 200 Kilometer vom Himalaya entfernt, eine ähnliche Distanz wie die Luftlinie Hamburg-Berlin. Durch den Corona- Lockdown war die Luft so klar geworden, dass erstmals seit 30 Jahren die Sicht aus Nordwest-Indien auf den Himalaya möglich wurde.

 

Privathaushalte kaufen Hühner

 

Dass vor allem Klopapier, Nudeln und Hefe beim ersten Corona-Lockdown in Massen gekauft wurden, ist bekannt. Aber scheinbar will man sich künftig unabhängiger von der Lebensmittelversorgung machen. Während der Corona-Krise haben sich immer mehr Deutsche Hühner zugelegt und erfüllen sich so wahrscheinlich den Wunsch nach dem Bio-Ei aus dem eigenen Garten.

 

 

 

 

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