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Titelfoto: Mathias Neubauer

„Hund erbt Millionen

- Enkelkinder gehen leer aus“

 

Das sind Schlagzeilen, die immer wieder zeigen, dass Haustiere für Menschen manchmal die wichtigsten Bezugspersonen sind. Verständlich, dass sie auch über ihren Tod hinaus Struppi oder Schnurri gut versorgt wissen wollen.

Den 2005 verstorbenen Modezaren Rudolph Moshammer z.B. sah man nur selten ohne seine geliebte Yorkshire-Dame Daisy. In seinem Testament legte er fest, dass Daisy weiter in der Münchner Luxusvilla leben sollte. Dafür sorgte dann Moshammers langjähriger Chauffeur Andreas Kaplan.

Noch luxuriöser war das Leben der New Yorker Malteserhündin Trouble: Ihr Frauchen, Multimilliardärin Leona Helmsley vermachte dem Hündchen ca. zwölf Millionen Dollar. Den Lebensabend verbrachte das Hündchen dann in einem Nobelhotel in Florida und wurde später an der Seite seines Frauchens beigesetzt.

 

Immer wieder vererben Zweibeiner ihren tierischen Freunden ein Vermögen!

Kater Tommasino bekam vom tierlieben Frauchen, dass ihn als Streuner aufgenommen hatte, knapp 10 Mio. Euro. Und die Hunde der weltbekannten US-Talkmasterin Oprah Winfrey können schon mal von goldenen Knochen träumen. Nach ihrem Tod könnten ihre 5 Hunde, die sie alle aus einem Tierheim adoptierte, rund 30 Mio. Dollar erben. Und da wäre auch noch Schimpanse Kalu, der 1985 von Patricia o´Neill, Ex-Gattin des australischen Schwimmstars Frank o`Neill gerettet wurde. Er wird in Frauchens Testament mit ca 30 Millionen Euro bedacht. Ihr Ex-Gatte Frank war dagegen nie ein Freund des Affen, angeblich weil er Kalu einmal dabei erwischte, wie er eine seiner besten Zigarren rauchte.

 

Derartige Erbschaften wären nach unserem Recht nicht möglich, weil ein Tier als Sache gilt und somit selbst keine Rechte durchsetzen kann und das Testament insofern ungültig wäre. Aber man kann sehr wohl eine Person oder eine Institution als Erbe einsetzen und zur Auflage machen, das Tier gut zu versorgen.

 

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