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Titelfoto: Mathias Neubauer

Von Stefanie Heins

 

 

Kein Hochsommer ohne Hundstage – so werden die warmen Wochen vom 23. Juli bis zum 23. August umgangssprachlich genannt. Der Name kommt vom Sternbild „Großer Hund“ (Canis Major), der seine funkelnde Gestalt innerhalb von etwa 30 Tagen offenbart, aufgrund astronomischer Veränderungen hierzulande inzwischen aber eher am Herbstanfang. Dennoch bezeichnen die „Hundstage“ bis heute eine Hitzewelle, die auch unseren Vierbeinern zu schaffen macht.

 

Hecheln gegen die Hitze

 

Bei sommerlichen Temperaturen muss der Organismus übermäßige Körperwärme abgeben. Das erkennt man z. B. an feuchten Pfotenabdrücken auf dem Fußboden. Die wenigen Schweißdrüsen zwischen den Zehenballen genügen allerdings nicht, um einen kompletten Hund zu klimatisieren. Und so ist Hecheln der Klassiker unter den Kühltechniken. Mit teilweise  verzehnfachter Atemfrequenz sorgt die tierische Ventilation für angenehme Verdunstungskälte. Dazu platzieren sich die Faulpelze in schattigen Ecken und strecken alle Viere von sich.

Wenn dann noch ein erfrischender Snack wie z. B. Melone gereicht wird, dann ist die Hundewelt in Ordnung  (nur nicht zu viel, sonst droht Durchfall).

 

Ab zum Baden!

 

Körperliche Aktivitäten verlagert man am besten in die Morgen- und Abendstunden. Mittags Siesta und dann ab zum Baden. Manche Vierbeiner sind talentierte Wassersportler und wagen selbst Tauchgänge. Andere brauchen ein bisschen Übung, um die richtige Schwimmtechnik herauszufinden und wieder andere haben gar keine Lust auf ein Vollbad und tummeln sich lieber am flachen Ufer. Und Zweibeiner, die neben einem sich schüttelnden Fellbündel stehen, bekommen eine Gratis-Dusche …

 

Auch ein Hund kann Sonnenbrand bekommen!

 

Je nach Farbe und Fülle hat Hundefell genauso während der Sommersaison eine isolierende Funktion. Trotzdem sind die Vierbeiner nicht vollständig vor Sonnenschäden sicher. Unter anderem die Nasenspitze sowie Stehohren sind generell brandgefährliche Regionen. Eine sanfte, parfümfreie Lotion mit Lichtschutz (etwa mineralisch durch Zinkoxid) kann helfen, Hautrötungen oder Pigmentflecken zu vermeiden. Falls es passiert ist, lindern kühle Umschläge und beruhigende Salben leichte Beschwerden.

Bei Hitze viel trinken – das gilt auch für Hunde

Um eine Dehydrierung (Flüssigkeitsmangel) zu vermeiden, sollten auch Vierbeiner ordentlich trinken.  Je nach Ernährung ( Frisch-, Nass- oder Trockenfutter) sind zwischen 20 und 100 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht gesund.

Spannende Antworten auf Fragen,  die sich wohl jeder Hundefreund schon einmal bei den täglichen Spaziergängen gestellt hat, gibt’s im neuen Erlebnisbuch für alle Jahreszeiten von Stefanie Heins “Hundezeit ist immer“

Warum duftet Regenluft, aber nasse Vierbeiner miefen? Was bringt Hunde dazu, frische Grashalme zu rupfen? Wie navigieren Zugvögel und haben auch unsere klugen Begleiter einen inneren Kompass? Dazu gibt’s jede Menge Tipps, um mit dem Vierbeiner die ganze Vielfalt der Jahreszeiten zu entdecken: Gemeinsame Naturmomente, selbst gepflückte Leckereien und originelle Rezepte, spielerisches Training, praktische Do-It-Yourself-Anleitungen genauso wie hilfreiche Gesundheitsvorsorge. Das Ganze übersichtlich nach Monaten sortiert mit Platz für persönliche Notizen, ist das Buch auch ein perfektes Geschenk für Hundefans.

 

Über die Autorin: Stefanie Heins schreibt für Magazine, Bücher und einen eigenen Blog (mydog-blog.de). Mit Hund plus Pferd sammelt sie in der Natur frische Ideen für ihren zweitliebsten Lebensraum: den Schreibtisch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Hundezeit ist immer“

erscheint bei Kynos im August 21 - Preis: 19,95 EUR

 

 

 

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