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Titelfoto: Mathias Neubauer

Es ist ein Hotel für Alle

– mit und ohne Behinderung

– komplett barrierefrei

– und endlich ist es soweit!

Wir stellen vor:

 

INCLUDIO

 

 

Nach langer Planung und mit viel Engagement können die Johanniter Ostbayern endlich stolz sein auf das, was aus der Vision, dieser besonderen Idee letztlich geworden ist. Regensburg hat das erste Inklusionshotel.

 

Fast 16 Millionen Euro hat es gekostet, 500 000 Euro kamen von der Bayerischen Landesstiftung und dennoch waren zwei Millionen Euro an Spenden nötig, um das Leuchtturmprojekt umzusetzen. Aber Menschen, die die Idee von einem Ort der Begegnung für Reisende mit und ohne Handicap genauso gut fanden, sorgten letztlich dafür, dass der Spendentopf gut gefüllt wurde. Allein eine Benefizgala der MZ brachte 250 000 Euro, mit der allseits beliebten Classic-Rallye kamen fast 4000 Euro aufs Spendenkonto und bei der Übergabe eines Schecks über 10 000 Euro von der Volksbank Raiffeisenbank Regensburg Schwandorf eG und dem Genossenschaftsverband Bayern meinte Johanniter-Pressesprecher Andreas Denk damals: „Wir sind auf einem guten Weg.“

Das Ziel ist nun erreicht. Ab sofort wird für einige der ca. 11 Millionen Menschen mit Behinderung in Deutschland das Thema Reisen einfacher und Regensburg für sie ein ganzes Stück attraktiver.

Zusammen mit dem federführenden Architekten Georg Kartini entstanden 84 barrierefreie Doppelzimmer mit modernster Technik, 18 davon rollstuhlgerecht. „Es war schon eine besondere Herausforderung, ein Hotel für geh-, hör- und sehbehinderte Menschen zu planen,“ erklärt Helga Butendeich, die den Entstehungsprozess des Hauses seit 2019 als Hotelmanagerin begleitet hat. Außer der Vermarktung des Hotels zählte auch die Planung der Innenausstattung zu ihren Aufgaben.

„INCLUDIO sollte ein Hotel für wirklich alle werden. So wollten wir zum Beispiel auch den Aufenthalt für sehbehinderte und hörgeschädigte Gäste so angenehm und sicher wie möglich machen und haben deshalb ein taktiles Leitsystem sowie Induktionsschleifen in den Tagungsräumen und am Empfang installieren lassen,“ sagt die Managerin.

Auch beim Wellnessbereich mit 2 Saunen, Fitnessraum und Ruheraum hat man für Urlaubsgäste, Geschäftsreisende und andere Regensburg-Besucher mit und ohne Behinderung geplant. Wirklich stolz ist auch Johanniter-Regionalvorstand Martin Steinkirchner, wenn er jetzt sieht, was aus der einstmals großen Idee der Johanniter Ostbayern geworden ist. Mit INCLUDIO ist ein Ort entstanden, an dem Menschen mit und ohne Behinderung ganz normal zusammenkommen, sei es bei der täglichen Arbeit, wo ca. 40 % der Mitarbeiter Menschen mit Beeinträchtigung sein werden oder als Urlaubsgäste genauso wie als Geschäftsreisende. „Selbst Besucher mit Pflegebedarf können aufgenommen werden, was eine besonders praktische Sache ist“, erklärt Martin Steinkirchner. „Auf diese Weise können Angehörige und Pflegebedürftige einen gemeinsamen entspannten Regensburg-Besuch genießen und die mobile Pflege der Johanniter kann die Betreuung organisieren.“

Egal ob als Tagungsgast, Städtereisender oder bei einer privaten Feier, man wird sich wohlfühlen in diesem neuen einzigartigen Hotel. Auch die Lage im Stadtteil Burgweinting ist optimal, ruhig und doch zentrumsnah. Eine Bushaltestelle befindet sich direkt vor dem Hotel und bis zur Autobahn A3 sind es 2 km.

Regensburg selbst kann schon ein bisschen stolz sein, mit INCLUDIO seinen vielen Besuchern endlich auch ein komplett barrierefreies topmodernes Hotel anbieten zu können.

 

www.includio.de

 

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