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Titelfoto: Mathias Neubauer

Neben Hunden sind Katzen die absoluten Lieblings-Haustiere der Menschen. Dabei wissen viele wohl nicht, wie unglaublich ihre Stubentiger eigentlich sind.

 

Kleine Mieze

ganz groß

 

Wenn man in Sachen Miezekatze mal etwas in die Tiefe geht, kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus! Ich wusste z. B. nicht, dass dreifarbige Katzen fast immer weiblich sind. Und obwohl man Katzen des Öfteren sieht, wie sie sich ausgiebig putzen und abschlecken, war mir nicht bewusst, dass sie fast ein Drittel ihres Lebens mit Körperpflege verbringen - so viel Zeit wie wir Menschen mit ... schlafen. Leiden Sie an einer Katzenhaar-Allergie, dann lassen Sie sich gesagt sein: Nicht die Haare sind das schuld –  obwohl es immerhin ca. 20150 pro Quadratzentimeter sind – denn diese sind eigentlich hypoallergen. Der Speichel der Katze, den sie beim Putzen auf dem Fell verteilt, macht die Probleme!

Haben Sie schon mal zwei Katzen gesehen, die mit „Miauen“ kommunizieren? Wohl eher nicht, denn das tun sie nur mit uns Menschen. Natürlich geben sie aber andere Laute von sich, z. B. wenns um Revierkämpfe geht. Sollte sie dabei den Kürzeren ziehen, hat die Katze oder natürlich auch der Kater kein Problem, davonzulaufen. Das können sie nämlich bis fast 50 Stundenkilometern schnell!

Auch der Katzenkörper ist ein kleines Wunder. Er besitzt 230 Knochen, aber kein Schlüsselbein. So passen Katzen durch jede Öffnung, die nicht kleiner ist als ihr Kopf. Gut - die Geschichte, dass Katzen immer auf die Pfoten fallen, haben wir alle schon einmal gehört. Aber glauben Sie, dass eine Katze, die aus dem 6. Stock eines Hauses fällt, gefährdeter ist als eine, die aus dem 20. Stock stürzt? Das liegt daran, dass, solange ihre Fallgeschwindigkeit zunimmt, sie die Beine instinktiv nach unten ausstrecken, um den Aufprall abzufedern. Dabei kommt es oft zu Knochenbrüchen in den Beinen. Bei einem längeren Fall wird die maximale Fallgeschwindigkeit erreicht. Sobald die Katze keine Beschleunigung mehr spürt, entspannt sie sich, streckt - ähnlich wie ein fliegendes Eichhörnchen - alle vier Beine zur Seite weg, bremst damit die Geschwindigkeit und federt mit dem ganzen Körper und nicht nur mit den 4 Beinen den Aufprall ab. Es gibt auch Belege für diese theoretische Erklärung: Fast alle Katzen, die sieben oder acht Stockwerke fielen, erlitten Knochenbrüche, aber nur eine von 13 Katzen, die aus einer Höhe von mehr als neun Stockwerken fielen.

Nun haben wir doch einiges gelernt zum Thema Katze. Aber eine Sache versteh ich beim besten Willen nicht: Wieso Bitteschön heißt der Katzenhai auf Englisch Dogfish? Hundefisch???

 

 

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