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Titelfoto: Mathias Neubauer

Die kuriosesten Medikamente

- die verrücktesten Arzneimittel

 

Sicher nicht sehr lecker, auf jeden Fall aber sehr teuer war ein bis in die 1920er Jahre beliebtes Nahrungsergänzungsmittel: gemahlene ägyptische Mumien, „Mumia vera ägyptiaca“.

Apropos: Bei den alten  Ägyptern hatte auch altes Brot seinen Sinn. Es wurde nämlich, vorausgesetzt es war bereits schimmelig, zu Brei verarbeitet, mit dem man dann Umschläge machte.

Eine äußerst spezielle Diät kam zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Mode: Frauen, die schlank werden oder es bleiben wollten, schluckten „desinfizierte“ Larven oder Eier von Bandwürmern. Gut vorstellbar, dass so mancher Dame allein bei dem Gedanken an dieses Wundermittel der Appetit verging.

Auch einiges Gebräu aus der homöopathischen Ecke klingt doch eher wie ein Fantasieprodukt. So z.B. ein Spray auf Basis von Bruchstücken der Berliner Mauer, das es in der britischen Apotheke Helios Homeopathy Pharmacy gibt. Die wurde 1986 von Apotheker John Morgan zusammen mit vier Studenten gegründet, alle wohl sehr clever.

Von einer anderen Firma gibt es Pillen mit dem Namen „Elektrosmog C 30“. Diese sollen den Körper vor elektromagnetischer Strahlung schützen und Globuli mit Buschmeisterschlange soll wiederum gegen Eifersucht und Zorn helfen.

Beim Thema Erkältung denkt man eigentlich an Heiße Zitrone oder Tee. Wohl damit sich Kaffeeliebhaber nicht umstellen müssen, gibt es von der Firma Oran-By aber auch einen Erkältungskaffee und leckere Antibiotika-Pralinen hat der Apotheker Dr. Berthold Pohl entwickelt. Nur so schaffte er es, dass seine Tochter die Arznei zu sich nahm. Not macht erfinderisch, so manche „Erfindung“ lässt staunen und zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie.........

 

 

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