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Titelfoto: Tobias Schult

 

Jährlich bekommen etwa 500.000 Menschen in Deutschland diese niederschmetternde Diagnose – und viele Menschen empfinden diese Nachricht zunächst wie ein Todesurteil. Krebs ist die Krankheit, die uns mit am meisten Angst macht. Das muss nicht sein.

 

 

DIAGNOSE KREBS

 

Längst kein Grund mehr aufzugeben.

 

Ambulante medizinische Krebsversorgung mit modernsten Therapiemethoden in der Goldbergklinik Kelheim wird durch die neue Kooperation mit der hämatoonkologischen Schwerpunktpraxis Regensburg-Schwandorf langfristig gesichert.

 

„Die Krebsforschung hat sich rasant entwickelt. Die Diagnose Krebs ist längs kein Grund mehr aufzugeben“, sagt Dr. Alexander Kröber, der zusammen mit Dr. Catarina Stosiek und Dr. Tanja Benseler-Zilch (angestellte Fachärztin) seit Jahren sehr erfolgreich die hämatoonkologische Schwerpunktpraxis Regensburg-Schwandorf betreibt. Zukünftig wird diese Praxis mit der Goldbergklinik zusammen auch in Kelheim eine kompetente Anlaufstelle für Krebspatienten sein.

 

Dr. Kröber ist mit seinem Team bereits seit 15 Jahren in der Schwerpunktpraxis für Onkologie und Hämatologie in Regensburg und Schwandorf tätig. Die Grundlage der Praxisarbeit ist die Kombination aus neuesten Forschungserkenntnissen, ein Netzwerk aus hoch kompetenten Fachleuten und Technik auf dem neuesten Stand. Seit vielen Jahren vertrauen ihm Betroffene in dieser für sie zunächst scheinbar ausweglosen Situation. „Der Mensch ganz individuell steht bei uns im Mittelpunkt. Die Behandlung wird immer individueller, wir sind für jeden einzelnen Patienten und seine Sorgen und Nöte da. Grundlage für eine erfolgreiche Therapie ist aber auch die Weiterentwicklung der Technik: Während man früher mühsam ein Gen sequenziert hat um zu verstehen, welche Veränderung im genetischen Code den Tumor wachsen lässt, können heutzutage zig-1000 Gene in kürzester Zeit analysiert werden. Das bedeutet, wir lernen heute viel mehr über einzelne Tumore in kürzerer Zeit als jemals zuvor. Und das verbessert die Lebensqualität und Lebenserwartung von Krebspatientinnen und -patienten heute in vielen Fällen sehr,“ erklärt Dr. med. Alexander Kröber.

 

Seine Kollegin Dr. med. Catarina Stosiek, die mit ihm die Schwerpunktpraxis leitet, bekräftigt: „Im Mittelpunkt all unserer Bemühungen stehen unsere Patienten. Wir wollen mit Kompetenz, Empathie und Verständnis auf die individuellen Bedürfnisse unserer Patienten eingehen. Schließlich kommen sie zu uns mit einer Diagnose, die ihr Leben von einem Tag auf den anderen komplett verändert hat. Sehr häufig brauchen diese Patienten gerade kurz nach der Diagnose auch seelischen Beistand, jemanden, der ihnen zuhört und ihre Sorgen und Ängste ernst nimmt.“

 

Wohnortnahe Versorgung

 

Die Erfahrung der Mediziner zeigt, dass eine wohnortnahe Versorgung sehr positiv von den Krebspatienten aufgenommen wird. Bisher wurde dies in der Goldbergklinik durch das Wirken des ambulant tätigen Onkologen Dr. Paul Fembacher und seiner Kollegin Alexandra Mayer sehr erfolgreich gewährleistet. Da er altersbedingt plant, seine Tätigkeit nach und nach zu reduzieren, konnte nun durch die Kooperation mit der hämatoonkologischen Praxis Regensburg-Schwandorf ein langfristig angelegtes Versorgungskonzept vor Ort in Kelheim gefunden werden. Die Räume der onkologischen Tagesklinik finden sich wie gewohnt in der Goldbergklinik Kelheim auf der Ebene des Haupteingangs.

Wie gut oder schlecht die Überlebensaussichten sind, hängt von der Art des Krebses aber auch vom Zeitpunkt der Diagnose ab.

 

 

„Manchmal schätzen Patienten ihre Situation viel zu negativ ein, weil sie nicht wissen, welche guten Möglichkeiten es inzwischen bei Therapie und Heilung gibt!“, erklärt Dr. med. Tanja Benseler-Zilch, die im Rahmen der Kooperation in die Patientenbetreuung in Kelheim eingebunden sein wird.

 

 

 

 

 

 

„Den Krebs“ gibt es nicht….

 

….und wenn, dann höchstens als ungenauen Sammelbegriff für etwas, was viele Gesichter hat. Krebs steht für viele ganz unterschiedliche bösartige Krankheiten. Sie alle haben lediglich eins gemeinsam: das Potential, andere Körperzellen und Gewebe zu schädigen. Allerdings erfasst der Begriff „bösartig“ in keiner Weise mit welcher Geschwindigkeit oder in welchem Ausmaß eine Schädigung tatsächlich eintritt. Die Prognose einer Krebserkrankung wird also nicht allein durch das Auftreten der Erkrankung, sondern v. a. durch die Krankheitsdynamik und das Ausmaß der Schädigung von Körpergewebe beeinflusst. Einige Krebserkrankungen wie z. B. akute Leukämien oder kleinzellige Bronchialkarzinome müssen unmittelbar behandelt werden, da sie sonst innerhalb von Wochen oder Monaten zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen können. Andere „bösartige“ aber zumeist gutmütige Erkrankungen werden lediglich beobachtet und nur bei Beschwerden oder drohenden Organschäden behandelt (z. B. chronisch lymphatische Leukämie, niedrig malige Lymphdrüsenkrebserkrankungen).

Bei vielen Patienten ist lebenslang gar keine spezielle Therapie erforderlich. Andere Erkrankungen lassen sich durch eine Operation plus/minus Begleitbehandlung oftmals heilen. Nicht jeder bösartige Tumor hat eine düstere Prognose.

 

Ungefähr 43% der Frauen und 48% der Männer erkranken im Laufe des Lebens an Krebs. „Mit vielen Krebserkrankungen kann man heutzutage dank der medizinischen Fortschritte gut leben,“ meint Dr. med. Alexander Kröber.

 

Angst vor der Chemotherapie

 

Viele Menschen haben genauso viel Angst vor dieser Art Therapie wie vor der Krankheit selbst. Dr. med. Catarina Stosiek, die die Schwerpunktpraxis und Tagesklinik für Hämatologie und Onkologie am Standort Schwandorf leitet, erklärt dazu: „Natürlich sind Chemotherapien oft belastend, weil die Medikamente nicht ausschließlich und gezielt auf die Krebszellen wirken. Aber die Nebenwirkungen lassen sich heutzutage meist sehr gut in den Griff bekommen. In der Regel erholt sich der Körper nach Therapieende rasch. Das Schreckensbild der ausfallenden Haare zum Beispiel tritt längst nicht bei jeder Chemotherapie ein. Viele Therapieformen lösen gar keine äußerlich sichtbare Veränderung aus. Zusätzlich stehen uns heute schon sehr viele chemotherapiefreie und trotzdem hochwirksame Tumortherapien wie z. B. zielgerichtete Therapien, Antikörpertherapien und neue Immuntherapien zur Verfügung. Die Entwicklung neuer Therapiekonzepte und Wirkstoffe ist rasant. Kontinuierlich strömen neue Therapieformen auf den Markt. Hierin liegt eine große Chance für die Zukunft.“

 

Heute noch unheilbar – morgen vielleicht schon kontrollierbar.

 

Daher ist der Gewinn von Zeit in einer nicht heilbaren Therapiesituation viel wert. Kein Mensch kann vorhersagen, ob nicht in absehbarer Zeit eine neue Therapieform verfügbar wird, die alles verändern kann. Zusammenfassend bedeutet die medikamentöse Tumortherapie bei vielen Patienten auch eine große Chance auf Heilung oder gutes Leben mit der Krankheit.

 

Viele Patienten nutzen seit Jahrzehnten die Möglichkeit, ambulant die Chemotherapie und andere medikamentöse Tumortherapien in der Schwerpunktpraxis und Tagesklinik für Hämatologie und Onkologie in Regensburg und Schwandorf zu machen. Dies wird künftig auch in der entspannten Atmosphäre der neuen Fachpraxis in der Goldberg-klinik möglich sein.

 

Für das Ärzte-Team der onkologischen Schwerpunktpraxis sind die aktuellsten nationalen und internationalen Leitlinien der Fachgesellschaften Grundlage ihrer Arbeit. Das medizinische Wirken erfolgt auf sehr hohem Niveau, man stimmt sich regelmäßig mit Kollegen verschiedener Fachrichtungen ab, nimmt an Tumorkonferenzen und an klinischen Studien teil. Es bestehen enge Kooperationen mit anderen regionalen Krankenhäusern. Darüber hinaus ist die onkologische Praxis Kooperationspartner des UCC-R (onkologisches Zentrum der Universität Regensburg, Caritas Krankenhaus St. Josef), des CCCO (Comprehensive Cancer Center Ostbayern) und des onkologischen Zentrums des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder.

 

Durch die Etablierung solcher Kompetenz-Netzwerke, die schnelle Entwicklung in Forschung und Technik und das tägliche Engagement von Medizinern werden die Therapien gegen Krebs kontinuierlich weiterentwickelt und das Thema KREBS verliert Stück für Stück von seinem Schrecken.

 

 

Bestmögliche Krebsversorgung auch in Zukunft in der Region Kelheim durch die Kooperation der Regensburger Schwerpunktpraxis

mit der Goldbergklinik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwerpunktpraxis und Tagesklinik für Hämatologie und Onkologie

Dres. A. Kröber/ C. Stosiek/ T. Benseler-Zilch angestellte Fachärztin

 

Regensburg

Facharztzentrum Regensburg

Hildegard-v.-Bingen-Str. 1

93053 Regensburg

Tel. 0941. 20 60 30 40

 

 

Schwandorf

Regensburger Straße 26

92421 Schwandorf

Tel. 09431. 47 03 98 0

 

 

Kelheim

Goldberg-Klinik Kelheim GmbH

Traubenweg 3

93309 Kelheim

Tel. 09441. 68 30 57 6

 

 

www.die-onkologen.de

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