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Titelfoto: Tobias Schult

 

WER HÄTTE DAS GEDACHT?

Was wäre Weihnachten ohne Geschenke?

 

Es ist nicht so, dass die Tradition der Weihnachtsgeschenke eine Erfindung des Einzelhandels wäre. Sie reicht zurück bis zu den alten Römern, die sich durch gegenseitiges Beschenken ein glückliches neues Jahr erhofften. Bescherung unterm Tannenbaum entstand allerdings erst langsam im 18. Jahrhundert. Früher wollte man die Kinder auch – der pädagogische Aspekt – für ihr gutes Verhalten belohnen.

 

 

 

Ist Rudolf mit der roten Nase

eine Rentier-Dame?

 

Wir alle kennen den amerikanischen Brauch, bei dem Santa Claus seine 9 Rentiere vor den Schlitten spannt. Sie heißen: Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donder, Blitz und natürlich Rudolf, den wir auch aus diversen amerikanischen Weihnachtsliedern kennen. Wenn man aber genauer hinsieht, müssten auch die umgeschrieben werden, denn Fakt ist: Die männlichen Rentiere werfen ihre Geweihe alle Jahre wieder ab, nur die Kühe behalten sie bis zum Frühjahr. Also Rudolfa?

 

 

 

Sind Weihnachtssterne wirklich giftig?

 

Die Zierpflanze ist mit den leuchtend roten Blättern bei vielen Teil der Weihnachts-Deko und gehört zu den Wolfsmilchgewächsen. Der Milchsaft in der Pflanze ist leicht giftig und kann zu Hautreizungen führen. Allerdings sind die Weihnachtssterne, die man bei uns kaufen kann, kultiviert und enthalten keine Diterpene, wie die giftigen Bestandteile genannt werden. Diese findet man lediglich in wild wachsenden Pflanzen.

 

 

 

 

 

 

 

Früher war mehr Lametta!

 

Loriot-Fans kennen den Spruch von Opa Hoppenstedt im Weihnachtssketch. Aber Opi hat recht! In den letzten 20 Jahren ist der Absatz der glänzenden Fäden als Baumschmuck um fast 70 % zurückgegangen. Seinen Namen hat das Lametta übrigens vom italienischen Wort „Lama“, das Metallblatt bedeutet. Eigentlich sollen die Glitzerfäden dünne Eiszapfen darstellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer hat eigentlich den Weihnachtsmarkt erfunden?

 

Das auch bei uns so stimmungsvolle und besinnliche Markttreiben war ursprünglich nichts für Vegetarier. Zu verdanken haben wir es nämlich dem sächsischen Kurfürsten Friedrich II. (1412-1464). Er schenkte seinem in Dresden lebenden Bruder Sigismund 1434 „am Tag vor dem Heiligen Christabend“ einen eintägigen Fleischmarkt. Und der kam auch beim normalen Volk so gut an, dass er von Jahr zu Jahr immer wieder stattfand und immer größer wurde.

 

 

 

Wurde Jesus gar nicht an Heiligabend geboren?

 

Zumindest wenn wir uns nach den Forschungsergebnissen australischer Astronomen richten, könnten wir den Heiligabend eigentlich mit Grillparty und Gartenfest im Sommer feiern. Sie haben errechnet, wie die Sterne vor rund 2 000 Jahren über dem Heiligen Land standen. Ihre Daten verglichen sie dann mit entsprechenden Angaben aus der Bibel. Das Ergebnis: Maria müsste das Jesuskind am 17. Juni zur Welt gebracht haben. Na, das ist ja eine schöne Bescherung…….

 

 

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