Gesund

in der Region

Titelfoto: R. Dorn

 

GESUNDHEIT - WELLNESS - LIFESTYLE

Lifestyle spezial:

 

 

E-Mobilität  von  morgen

 

Elektroautos als Speicher und Verbraucher im Stromnetz?

 

 

An der Universität Passau will man herausfinden, was Autofahrer motiviert, zum begeisterten Elektroauto-Nutzer zu werden.

 

(obx) - Fachleute sind sich einig: Die meisten Autofahrer entscheiden sich nur dann für ein Elektrofahrzeug, wenn sie damit genauso mühelos vorankommen wie mit einem Diesel oder Benziner. Marketingexperten der Universität Passau wollen in den kommenden drei Jahren Vorschläge erarbeiten, wie das in Deutschland gelingen kann.

Im Fokus steht eine Technologie, die Elektrofahrzeugen zum Durchbruch verhelfen und gleichzeitig die Versorgungssicherheit garantieren soll: das Laden von Elektrofahrzeugen in beide Richtungen. Die Autos sollen nicht nur Energie für die Batterie aufnehmen können, sondern auch in umgekehrter Richtung Energie in das Stromnetz zurückspeisen.

E-Fahrzeuge würden so zu mobilen Energiespeichern, die Strom zu Zeiten geringen allgemeinen Bedarfs in die Fahrzeugbatterie aufnehmen und hieraus unter hoher Netzauslastung auch wieder abgeben. Die Fachleute wissen aber, dass diese Idee nur funktioniert, wenn die E-Auto-Besitzer auch mitspielen. Deshalb sind die Passauer an Bord: Das Projektteam der niederbayerischen Hochschule erforscht die Perspektive der potentiellen Kunden auf die zukünftige Technologie. Begleitend zu den technischen Entwicklungen gebe es Nutzerbefragungen und Untersuchungen zur Gebrauchstauglichkeit, so genannte Usability-Tests, sagt Stefan Mang, Geschäftsführer des Centrums für Marktforschung. Das Ziel: durch das direkte Kundenfeedback bereits während des Entwicklungsprozesses einen hohen Bedienkomfort der Systeme und Konzepte schaffen.

 

 

---------------------------------------------------------

 

 

 

Jeder zweite Deutsche denkt daran, sich ein E-Auto anzuschaffen.

 

Das NEW NORMAL

 

Laut einer Studie haben 51 % der deutschen Verbraucher bei ihrem letzten Autokauf ein elektrisches Fahrzeug in Erwägung gezogen. Ende letzten Jahres hat BMW sein 500.000 elektrifiziertes Fahrzeug ausgeliefert.

 

Wie wird bei BMW die E-Zukunft geplant?

Klaus Fröhlich verantwortet bei BMW die Fahrzeug-Entwicklung: Spätestens mit dem BMW iNEXT sowie dem BMW i4 im Jahr 2021, ist sich Fröhlich sicher, werden Elektroautos das „new normal“ sein. Bis 2025 will BMW mindestens zwölf reine Elektroautos und 13 Plug-in-Hybride auf den Markt bringen, zu diesem Zeitpunkt sollen 15 bis 25 % des Gesamtabsatzes mit elektrifizierten Fahrzeugen bestritten werden, so der Manager. „Man wird künftig sehen, dass man “E-Autos profitabel in Großserie bauen kann“.

 „Wenn es nach mir ginge, würde ich nur noch reine Elektroautos verkaufen“

So radikal wie andere Autohersteller á la Tesla ist BMW mit seinen Mobilitätsplänen zwar noch lange nicht, aber man möchte die Kunden immer näher an die E-Mobilität bringen. Attraktiv designte Modelle, die technisch überzeugen, sind ein Weg. Eine gute Option, den unsicheren Kunden die Entscheidung hin zum E-Automobil zu erleichtern, wären laut Fröhlich auch „gute Leasingangebote“, die Restwertstabilität bieten. „Damit ist das Restwertrisiko dann bei uns als Hersteller und nicht beim Kunden“. Zwar müsse BMW auf diese Weise die Elektromobilität noch eine Zeit lang subventionieren. Aber der Hersteller nehme Maßnahmen wie diese in Kauf „um Elektromobilität auf die Straßen zu bekommen“.

91 % der E-Auto-Käufer würden sich wieder für ein solches Fahrzeug entscheiden.

Das Fahrerlebnis spielt dabei eine entscheidende Rolle. Deshalb: einfach mal eine Probefahrt machen. Ein Auto zum Anfassen und Ausprobieren steigert das Interesse und räumt mögliche Zweifel vielleicht aus dem Weg. Die erste Testfahrt in einem E-Auto ist für viele Fahrer ein faszinierendes Erlebnis.

 

 

 

Anzeige

------------------------------------------

 

Das Beste

aus zwei Welten

 

Schon seit über 20 Jahren setzt Toyota in Sachen Zukunftstechnologie auf Hybrid und mit mehr als 60 km elektrischer Reichweite wird ab Mitte 2020 mit dem neuen RAV4 ein neues Kapitel Hybrid-Geschichte geschrieben. Inzwischen entscheidet sich jeder zweite Kunde in Europa für die zwei Antriebsquellen. Benzin- und Elektromotor kommen zum Einsatz und arbeiten unabhängig voneinander. Vollhybride können rein elektrisch fahren. Das Ergebnis: Null Kraftstoffverbrauch, keine Emissionen und eine nahezu geräuschlose Fahrt. Und insbesondere im Stadtverkehr ist bei rund 50 % der Fahrzeit der Benzinmotor gar nicht im Einsatz! Dennoch ist für viele „Normalfahrer“ das Thema immer noch völlig neu und es bleiben Fragen.

 

Wie lange hält die Batterietechnologie in den Hybridfahrzeugen?

Die hochmodernen Batterien sind inzwischen für die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs konzipiert. Bei regelmäßiger Wartung gibt es inzwischen eine Garantie bis zu 11 Jahren.

Muss die Batterie an die Steckdose?

Da sich die Batterie eines Toyota selbst auflädt, muss sie auch nie zum Aufladen an eine externe Stromquelle angeschlossen werden.

Beim Thema Service kann gespart werden!

Beim Toyota Vollhybrid wird auf mechanische Bauteile wie Kupplung, Lichtmaschine und Anlasser verzichtet, sodass Kosten für deren Wartung und Verschleiß reduziert werden können. Vertrauen will Toyota mit einem besonderen Garantieversprechen schaffen: Auf alle Hybrid-Komponenten, einschließlich der Hybrid-Batterie, gibt’s eine 5-Jahres-Garantie bzw. 100.000 km – je nachdem, was zuerst eintritt.

DEUTSCHLAND TESTET HYBRID

Bei dieser besonderen Aktion stellt Toyota speziell ausgerüstete Hybrid-Modelle zu Verfügung, bei denen die wichtigsten Daten der E-Testing Probefahrt aufgezeichnet werden. Viele tausend Teilnehmer haben bisher deutschlandweit mitgemacht. Dabei hat sich herausgestellt, dass die aktuellen Modelle sowohl mit Effizienz beeindrucken, als auch oft ca. 50 % der Fahrzeit der Elektroantrieb im Einsatz war und somit viele Kilometer rein elektrisch zurückgelegt worden sind. Dabei entstehen null Emissionen – und dies führt insgesamt zu einem deutlich reduziertem Kraftstoffverbrauch.

 

Anzeige

 

 

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN:

© Ostbayern Verlag     Impressum     Datenschutz