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Titelfoto: R. Dorn

 

GESUNDHEIT - WELLNESS - LIFESTYLE

Notdiensttarif

         beim Tierarzt

 

– an Sonn- und Feiertagen klar. Aber ab wann ist die  Notdienstpauschale fällig?

Neue gesetzliche Regelungen bedürfen einer Klärung.

 

Ab wann beginnt die Teure Nacht?

 

 

Seit diesem Jahr gelten beim Tierarzt neue vom Gesetzgeber geregelte Notdienstzeiten und damit höhere Gebühren. Tierärzte haben lange dafür gekämpft. Denn ähnlich wie in der Humanmedizin häuften sich die Fälle, bei denen Tierhalter mit Bagatellfällen zu nachtschlafender Zeit den Notdienst in Anspruch nahmen. Die Vergütung hierfür deckte aber längst nicht den Aufwand. Tierkliniken gaben sogar den 24-Stunden-Notdienst auf.

Nun gibt es vom Gesetzgeber neu festgelegte Notdienstzeiten und damit verbundene Gebühren. Aber ab wann beginnt künftig der Nachtdienst und wann das Wochenende? Die “Nacht” beginnt um 18 Uhr und endet am Folgetag um 8 Uhr, das Wochenende geht von freitags 18.00 Uhr bis 8.00 Uhr des jeweils folgenden Montags. An gesetzlichen Feiertagen ist Notdienstzeit von 0.00 Uhr bis 24.00 Uhr.

Ein Notfall kann teuer werden

Die pauschale “Notdienstgebühr” von 50 Euro fällt innerhalb der Notdienstzeiten an, bei mehreren zu behandelnden Tieren allerdings nur einmal. Als Mindestsatz ist zudem im Notdienst für tierärztliche Leistungen der 2,0-fache Satz der Gebührenordnung für Tierärzte abzurechnen, maximal dürfen Tierärzte im Notdienst künftig bis maximal zum vierfachen Satz abrechnen. Während “regulärer Sprechzeiten”, so steht es in der Rechtsvorschrift, fallen diese höheren Notdienstgebühren aber nicht an. Bieten Praxen also Abend- oder Samstagsprechstunden an, gilt der normale Gebührensatz ohne Notdienstaufschlag.

 

 

 

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