Gesund

in der Region

Titelfoto: R. Dorn

 

GESUNDHEIT - WELLNESS - LIFESTYLE

Druckschmerzen durch Hühnerauge oder Hallux valgus?

 

Ihr Podologe hat vielleicht die Lösung:

 

Orthesen

 

Orthesen sind medizinische Hilfsmittel, mit denen man z. B. bestimmte Fehlstellungen korrigieren kann. „Überall dort, wo normale Entlastungshilfsmittel keine gewünschte Wirkung zeigen, kann der Podologe Orthesen einsetzen“, erklärt Verena Saller, Podologin mit langer Erfahrung. Heuer wird in Bad Kötzting bereits das 10-jährige Praxisjubiläum gefeiert.

 

Mit einer Härte- und Formmasse ganz individuell und passgenau angefertigt, kann eine Orthese das Gelenk, den Muskel und die Knochen entlasten, stabilisieren und in die richtige Form bringen. „Hier ist aber der Handwerker gefragt. Wichtig ist die Feinarbeit“, ergänzt Marco Kleas, Orthopädie- Schuhmachermeister in Roding. „Durch feine Korrekturen sorgen die Fachleute mit Schleifstein, Fräser und Rotierbürste dafür, dass keine weiteren Druckstellen entstehen und die Füße den Patienten wieder leichter durchs Leben tragen.“

 

Wird die Orthese so getragen wie vom Therapeuten empfohlen, können fallweise sogar Operationen vermieden werden.

 

 

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Wie Menschen mit Diabetes

Haut und Sohlen gesund erhalten können

 

(djd). Wenn im Sommer die Barfußsaison beginnt und die Sandalen aus dem Schrank geholt werden, werfen wir kritische Blicke auf unsere Füße. Wie vorzeigbar sind sie? Ist die Haut auch zart und weich, glänzen die Nägel gesund? Diese Fragen müssen sich Menschen mit Diabetes nicht nur aus kosmetischen Gründen stellen: Sie leiden häufig unter Nervenschäden. Jeder dritte Diabetiker ist davon betroffen. Die Neuropathie macht sich vor allem dadurch bemerkbar, dass die Empfindsamkeit der Füße gestört ist und diese kribbeln, brennen oder sich taub anfühlen. Gleichzeitig fördert die Neuropathie trockene Haut, Risse, Fehlstellungen und Hornhautschwielen.

 

Nervenschäden früh erkennen

 

Wenn die Füße mit ihren krummen Zehen und ihrer trockenen Haut nicht so aussehen, als würden wir sie stolz in Sandalen vorführen können, dann sollten wir sie nicht schamhaft in geschlossenen Schuhen verstecken. Besser ist es, einen Termin beim Arzt oder Podologen (Fachleute für medizinische Fußpflege) zu vereinbaren. Sie können dabei helfen, mit gesunden Füßen durch den Sommer zu kommen. Vor allem aber können sie überprüfen, ob sich hinter Auffälligkeiten an den Füßen eine Neuropathie verbirgt. Das A und O, um Nervenschäden aufzuhalten, ist eine gute Einstellung des Blutzuckers. Außerdem ist es wichtig, einen nervenschädigenden Vitamin B1-Mangel auszugleichen. Gerade Diabetiker sind häufig davon betroffen, weil sie das „Nerven-Vitamin“ vermehrt über die Nieren ausscheiden. Durch die Einnahme von Benfotiamin, einer Vorstufe des Vitamin B1, kann der Mangel behoben werden. Dadurch können bei längerfristiger Einnahme auch Beschwerden in den Füßen wie Kribbeln, Schmerzen und Taubheit gelindert werden. Der Wirkstoff ist etwa in dem rezeptfrei in der Apotheke erhältlichen milgamma protekt enthalten.

 

Barfußlaufen ist tabu

 

Rechtzeitiges Handeln ist wichtig, um eine Neuropathie auszubremsen. Gerade die feinen Nervenfasern, die die Schweißdrüsen aktivieren, sind bei Diabetikern vielfach von einer Schädigung betroffen. Dadurch lässt die Schweißproduktion nach, die eine wichtige Schutzfunktion für die Haut hat. Häufig sind zudem die Nerven angegriffen, die Berührungen, Druck, Temperaturen und Schmerzen wahrnehmen, wodurch die Füße immer weniger sensibel reagieren. Deshalb sollte Barfußlaufen für Diabetiker tabu sein. Allzu schnell übersieht man dabei im Sommer einen spitzen Stein in der Wiese oder verbrennt sich die Sohlen im heißen Sand, ohne es zu bemerken. Diese Verletzungen können sich leicht zu einem diabetischen Fußsyndrom ausweiten.

 

Sieben Tipps, wie speziell die Füße von Menschen mit Diabetes gut gepflegt und vor Verletzungen geschützt werden, gibt es auch hier:  www.rgz24.de/fuesse-diabetes.

 

 

 

 

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