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Titelfoto: R. Dorn

 

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So schnell muss die Krankenkasse entscheiden

Es gibt viele Situationen, in denen Menschen pflegebedürftig werden und auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Alter, Krankheit, Unfall: Oft übernehmen Angehörige die Pflege, aber nicht immer ist das möglich. Dann ist eine weitere Option ein guter kompetenter Pflegedienst. Bei beiden Varianten kann man bei der Pflegekasse auch finanzielle Hilfe beantragen. „Damit die Unterstützung schnell ankommt, muss die jeweilige Versicherung innerhalb bestimmter Fristen reagieren“, sagt Sascha Straub, Versicherungsexperte der Verbraucherzentrale Bayern.

Christian Sperlich Pflegefachmann im Landkreis Cham ergänzt: „Die Pflegekasse muss innerhalb von 25 Arbeitstagen eine Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung oder einen anderen Gutachter veranlassen. Innerhalb dieser Frist muss sie auch Entscheidung über den Pflegegrad treffen und dem Versicherten das Ergebnis mitteilen.“

Christian Sperlich vom Pflegestützpunkt Cham ist seit vielen Jahren kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen zum Thema Pflege im Lkr. Cham.  „Wenn ein pflegender Angehöriger seine Berufstätigkeit im Rahmen der Pflegezeit oder der Familienpflegezeit reduzieren will, muss die Begutachtung innerhalb von zwei Wochen nach Antragstellung erfolgen,“ erklärt er weiter zu den geltenden Fristen. „In besonders dringenden Fällen – beispielsweise wenn der Versicherte im Krankenhaus ist und die anschließende Versorgung nicht gesichert ist – verkürzt sich die Frist zur Begutachtung sogar auf eine Woche.“

 

 

Entscheidet die Pflegekasse zu spät und ist sie für die Verzögerung verantwortlich, muss sie in der Regel 70 Euro für jede begonnene Woche der Fristüberschreitung an den Versicherten zahlen.

Einen kostenlosen Flyer „Der Weg zum Pflegegrad“ erhalten Sie bei allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Bayern. Was bei einem Antrag auf Pflegeleistungen beachtet werden sollte, wie der Pflegegrad ermittelt wird und wie auf eine Ablehnung durch die Pflegekasse reagiert werden kann, erfahren Betroffene ebenfalls kostenlos bei der Verbraucherzentrale Bayern sowie im Landkreis Cham beim Pflegestützpunkt Sperlich in Cham in der Schillerstr. 2

 www.pflegedienst-cham.de

 

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