Gesund

in der Region

GESUNDHEIT - WELLNESS - LIFESTYLE

Foto: Elena Schweitzer - shutterstock.com

Kartoffeln zählen zu den wertvollsten Grundnahrungsmitteln und zu den besten pflanzlichen Eiweißlieferanten. Und bereits 200 Gramm Kartoffeln decken etwa 30 Prozent des täglichen Kalium- und Vitamin-C-Bedarfs.

 

Zweifelsohne ist die Kartoffel viel besser als ihr „Dickmacher“-Ruf. Sie ist sogar kalorienarm, weil sie rund 80 % Wasser enthält. Außerdem hat sie mit 17 Milligramm in 100 Gramm einen hohen Vitamin C-Gehalt, unterstützt damit den Fettstoffwechsel und sorgt für straffes Bindegewebe.

Doch in Kartoffeln steckt noch viel mehr: Sie sind reich an Kalzium und Magnesium, Eisen und Vitamin B 6 und machen richtig satt. Forscher an der Universität Sydney haben festgestellt, dass Kartoffeln drei Mal länger sättigen als etwa die gleiche Menge Weißbrot. Das kommt von den langen Kohlenhydratketten der Knolle, die unser Körper nur langsam verdaut.

 

Wissenswertes zum wertvollen Gemüse

 

Die wertvollen Vitamine in Deutschlands beliebt ester Knolle erhält man am besten, wenn man die Kartoffel mit Schale kocht. Sie kann von Erwachsenen in der Regel auch mitgegessen werden, wenn man sie gründlich wäscht und von grünen Stellen befreit, weil diese genau wie ausgetriebene Keime den Giftstoff Solanin enthalten. Ist eine Kartoffel großflächig grün gefärbt, sollte sie besser nicht verwendet werden, weil Solanin in größeren Mengen vor allem bei kleinen Kindern und Menschen mit geschwächtem Immunsystem zu Problemen wie z.B. Kopfschmerzen, Übelkeit oder Durchfall führen kann. Die grünen Stellen kommen von zu heller Lagerung. Gut und lange lagern kann man Kartoffeln z B. in Papiertüten, ohne dass sie schwitzen. Bei 5 bis 10 Grad Celsius in gut belüfteten Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit sind sie mehrere Monate haltbar.

 

Die Kartoffel als Heilmittel….

 

…hat eine lange Tradition. In der Volksmedizin kommt der basisch wirkende Kartoffelsaft z.B. gegen Magenbeschwerden oder Sodbrennen zum Einsatz. Äußerlich angewendet soll er bei Verletzungen und Geschwüren helfen. Auch die guten alten Kartoffelwickel sind bekannt. Hier wird empfohlen, bei Husten oder Halsschmerzen gekochte Kartoffeln in einem Geschirrhandtuch zu zerdrücken und dieses nach kurzem Abkühlen auf die Brust zu legen beziehungsweise um den Hals zu wickeln. Der Kartoffelwickel spendet dann über lange Zeit Wärme.

 

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN:

© Ostbayern Verlag     Impressum     Datenschutz