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in der Region

Pelz Pelze Tierschutz Tier

Pelze - für Tiere großes Leid,

                  für Menschen oft gesundheitsschädlich!

Daniela Katzenberger Peta Gesund in der RegionDass die Pelzherstellung mit großem Leid für die Tiere verbunden ist, darauf weisen u.a. Tierschutzorganisationen wie z. B.  PETA und Vier Pfoten hin. Jedes Jahr werden Millionen Wildtiere, wie Nerz, Fuchs oder Marderhund unter grausamen Bedingungen gezüchtet und auf bestialische Weise für ihr Fell getötet.  Nun wurde bei einer Untersuchung im Auftrag der internationalen Tierschutzorganisation Vier Pfoten in 15 verschiedenen Pelzartikeln  krebserregendes und allergieauslösendes Formaldehyd und andere giftige Chemikalien nachgewiesen.

 

Höchste Belastung in der Kinderkleidung

 

Der Studie des auf Produktsicherheit spezialisierten Beratungsunternehmens EcoAid zufolge stecken

ganze Chemiecocktails im Pelz. In 38 Prozent der untersuchten Ware wurde krebserregendes und Allergien auslösendes Formaldehyd teilweise in Konzentrationen gefunden, die sogar den Maximalwert des Industrie-Standards Ökotex 100 überschreiten. 80 Prozent der Proben (alle in Deutschland erworben) enthielten Nonylphenolethoxylate (NPEO), eine giftige Chemikalie, deren Einsatz in der EU weitgehend verboten ist.  Da Schals, Kragen, Ohrwärmer oder Kapuzen aus Pelz meist direkt auf der Haut getragen werden, gelangen die Schadstoffe leicht in den Körper der Trägerinnen und Träger.

Am meisten Formaldehyd steckte in der Pelzkapuze einer Kinderjacke. Der EU-Grenzwert für Spielzeugtextilien wurde um das 15-fache überschritten. Das stark belastete Kleidungsstück hätte laut den Studienautoren nicht einmal als Chemieprodukt verkauft werden dürfen. Die gesamte Studie „Gift im Pelz“ unter www.vier-pfoten.at

 

 

In winzige Drahtkäfige gepfercht, leben die Tiere unter Dauerstress, Gitter an Gitter mit ihren Artgenossen.  Unter diesen Bedingungen entwickeln viele schwere Verhaltensstörungen, oft kommt es sogar zu Kannibalismus und Selbstverletzungen. Nach einigen Monaten des Dahinvegetierens werden die Tiere bei der sogenannten „Pelzernte“ vergast, vergiftet oder durch Stromschläge getötet. Das lange Sterben von in Fallen gefangenen Tieren ist nicht weniger qualvoll.

 

Nein zu Pelz,

      nein zu Tierleid!

 

 

 

Titelfoto: Random House Susanne Krauss

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