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Karin Voit Bak Naturheilkunde Heilpraktikerin Gesundheit

Fit und leistungsfahig

durch

Entgiften

Ein Beitrag von Heilpraktikerin Karin Bak

vom Gesundheitspark am Regenbogen

Wohl niemals in der Menschheitsgeschichte war es wichtiger sich Gedanken über das Entgiften zu machen als heute. Es gibt in unserer Gesellschaft kaum jemanden, der im Alltag nicht mit Giftstoffen in Berührung kommt. Manche Experten gehen sogar soweit und behaupten, dass heute niemand mehr giftfrei ist.

 

Dieser Beitrag beschäftigt sich nicht mit akuten Vergiftungen z.B. aufgrund von verdorbenem Essen oder weil jemand die Limonadenflasche mit einem Haushaltsreiniger verwechselt hat. Der Fokus richtet sich vielmehr auf solche toxische Stoffe, mit denen wir es – sei es bewusst oder unbewusst - regelmäßig zu tun haben und für die es viele Giftquellen im Alltag gibt. Sie lauern in der Luft, in der Nahrung, in der Wohnung und selbst in der Kleidung. Einige Beispiele: Pestizide, Herbizide, Fungizide finden sich in der Nahrung, Chemikalien gibt es in Medikamenten, Kleidung, Wohntextilien, elektrischen Geräten und Möbeln, Schwermetalle sind in Nahrung, Zahnfüllungen, Abgasen, Tabakrauch und chemische Belastungen entstehen durch Reinigungsmittel, Baustoffe oder Verpackungen.

Das körpereigene Entgiftungsprogramm ist überfordert

 

Die Natur hat unseren Organismus mit eigenen Entgiftungsmethoden ausgestattet, um ihn vor Giften und schädlichen Stoffen zu schützen. Wäre dem nicht so, würde der Mensch bereits im Kindesalter an sehr massiven Vergiftungen versterben. Damit das nicht passiert, arbeiten an der Selbstreinigung verschiedene Strukturen zusammen und sorgen dafür, dass Schadstoffe aus den Zellen heraustransportiert werden. Körperflüssigkeiten werden von Leber und Nieren gefiltert und auch die Lunge, die Haut und der Darm (der ist ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems) unterstützen diese wichtige Arbeit. Ein wichtiger Schritt Krankheiten und Beschwerden zu vermeiden, der abhängig ist von der Leistungsfähigkeit dieser Systeme und des Immunsystems. Jedoch ist wegen der Vielfältigkeit und der Masse von Giften, die tagtäglich in unseren Organismus eindringen die körpereigene Entgiftung hoffnungslos überfordert. Wenn aber Gifte nicht rechtzeitig ausgeleitet werden können, drohen Schäden, deren Reparatur den Körper zusätzlich beansprucht. Sind solche Schädigungen irreparabel, können sich Zellen verändern und es kommt im schlimmsten Fall sogar zu einer Krebserkrankung.

 

Krank durch Giftbelastungen

 

Heute weiß man, dass bei vielen Krankheiten und Beschwerden auch toxische Belastungen eine Rolle spielen. Bei chronischen Krankheiten kann man eigentlich grundsätzlich immer auch eine Giftbelastung in die Überlegungen mit einschließen. Diagnosen wie Multiple Chemikaliensensitivität (MCS) oder das Chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) sind heute als Umwelterkrankungen anerkannt. Aber auch bei rätselhaften Symptomen wie chronische Müdigkeit, häufige Kopfschmerzen, eine erhöhte Infektanfälligkeit, Reizdarm, Stimmungsschwankungen oder wenn man sich schlapp und energielos fühlt, ohne dass es dafür triftige medizinische Gründe gibt, sollte man an eine Giftbelastung bzw. eine Entgiftungsschwäche denken.

 

Umweltgifte können im Prinzip jede Krankheit verursachen oder zumindest in ihrem negativen Verlauf begünstigen. So kann etwa Blei (z.B. aus Industrieabgasen oder Keramikglasuren) Bluthochdruck fördern und bei Kindern den IQ mindern sowie Lern- und Gedächtnisstörungen begünstigen.  Cadmium (z.B. im Tabakrauch) kann Nieren schädigen und Osteoporose begünstigen, Pestizide (z.B. Pflanzenschutzmittel) können ADHS bei Kindern fördern, Allergien, Asthma, chronische Kopf- und Gliederschmerzen und eine erhöhte Infektanfälligkeit werden durch Schimmelpilzgifte begünstigt und bei Quecksilber (z.B. Amalgam) geht man davon aus, dass es nahezu alles auslösen und verstärken kann. Für fast alle Gifte gilt, dass sie krebserregend wirken können.

 

Entgiften - Besser heute als morgen

 

Die bisherigen Ausführungen zeigen, dass es sinnvoll ist in regelmäßigen Abständen über Maßnahmen zur Entgiftung nachzudenken. Besonders für Menschen mit einer genetisch bedingten Entgiftungsschwäche, die im beruflichen oder privaten Alltag regelmäßig hohen Giftbelastungen ausgesetzt sind oder bei denen sich durch eine jahrelange ungesunde Lebensweise eine Entgiftungsschwäche entwickelt hat, ist dies besonders wichtig und ratsam. Maßnahmen zur Reduzierung der Giftbelastung sind z.B. eine gesunde Ernährung vorzugsweise ohne Fastfood und industriell bearbeitete Lebensmittel, das tägliche Trinken von mindestens 2 Liter reinem Wasser, das Meiden von Nikotin, Alkohol und sonstigen Drogen, ausreichend körperliche Bewegung, um die Ausleitung über das Lymphsystem und den Darm zu forcieren, die Einnahme hochwertiger Ausleitungsmittel und Antioxidantien nach Plan eines erfahrenen Therapeuten, die Kontrolle der Zähne mit Abklärung möglicher Zahnherde oder eine Kur zur Anregung von Darm-, Leber- und Nierenfunktion.

 

Bei schweren Fällen sind Ausleitungsinfusionen oder eine Blutwäsche notwendig. Sind die körper­­eigenen Entgiftungsmechanismen des Körpers überfordert, erblich bedingt zu schwach angelegt oder fehlen sie gar, kann eine spezielle Form der Entgiftung notwendig werden. Für diese Kranken steht ein spezielles Blutwäscheverfahren zur Verfügung, das es seit 1980 gibt: die sog. Therapeutische Apherese. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem das Blutplasma des Patienten und daran angeschlossen das Gewebe des menschlichen Körpers von Schadstoffen und ihren Abbauprodukten befreit wird. Spezielle Geräte, ausgestattet mit hochwertigen Filtern, können aus dem Blutplasma Schwermetalle, radioaktive Stoffe, Pestizide und Lösemittel sowie Antikörper jeder Art auf schonende Weise entfernen.

 

Nähere Informationen zu dieser Therapie, zum Thema Giftbelastung und über Möglichkeiten zu entgiften erhalten sie von den Experten und Umweltmedizinern im

Gesundheitspark am Regenbogen in Cham.

Tel.: 09971-2003210

und unter www.gesundheitspark-cham.de

 

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