Was hat der Vierbeiner heutzutage in einer Großstadt noch vom Hundeleben? Das kommt ganz auf seinen Besitzer an. Wenn der sich nämlich nicht so richtig mit den Bedürfnissen seines vierbeinigen Kumpels beschäftigt, versteht er auch nicht, dass zum Beispiel das gemeinsame Gassi gehen ein absolutes Highlight für den Hund ist. Schnuppern und „Zeitung lesen“, so macht das Spaß. Aber dann sieht man leider immer wieder diese Menschen am anderen Ende der Leine, die dem Hund keine Aufmerksamkeit schenken, weil sie mit dem Handy beschäftigt sind und im schlimmsten Fall auch noch ihre großen Kopfhörer auf den Ohren haben. Der Hund wird regelrecht an der Leine durch die Gassi-Runde gezerrt ohne Chance auf das, was ihm Spaß machen würde, was er eigentlich dringend für ein einigermaßen glückliches Leben brauchen würde – AUFMERKSAMKEIT.
Wenn man seinem Hund mehr von dieser wichtigen Aufmerksamkeit geben würde, mehr Vertrauen und mehr Achtsamkeit für die emotionalen Bedürfnisse des Vierbeiners, würde sich eine Mensch-Hund-Beziehung oftmals in kürzester Zeit zu einem besonders intensiven und positivem Zusammenleben entwickeln, ist Susanne Allgeier überzeugt. In über 20 Jahren Erfahrung als Hundetrainerin hat sie eine einzigartige Methode entwickelt, die Wahrnehmung, Empathie und Intuition miteinander verbindet. In ihrem neuen Buch zeigt sie auf, wie wichtig es ist, die Perspektive des Hundes einzunehmen. Durch das Verstehen der Welt aus den Augen des Hundes können Hundebesitzer nicht nur das Verhalten ihrer Tiere besser deuten, sondern auch ihr eigenes Verhalten reflektieren und so eine tiefere, authentische Verbindung zu ihrem Hund aufbauen. Erziehung auf ganz anderer Ebene, ohne Druck und zu viel Autorität, mit mehr Verständnis für die Welt der Hunde.
Nicht zuletzt, weil manche Hundebesitzer ansonsten viel zu wenig Zeit für ihre Hunde haben, sollten sie wenigstens beim Gassigehen für ihre Vierbeiner da sein, ihnen Aufmerksamkeit schenken und eine lockere Leine, um dem Hund auch die nötige Freiheit für´s Schnüffeln zu geben.
„Manchmal gestaltet sich das deshalb als so herausfordernd, weil der Mensch an der Leine zieht und nicht der Hund! Ganz automatisch“, so die einfach klingende Diagnose der Hundetrainerin. „Beispiel: Der Hund läuft am rechten Wegrand, der Mensch in der Mitte des Weges. Geht der Hund zum Schnuppern ein wenig weiter nach rechts, gehen viele Menschen reflexartig nach links (!) und bringen so die Leine auf Zug. Das führt dazu, dass der Hund auch zieht. Ist der Mensch präsent und folgt dem Hund einfach den halben Schritt nach rechts, bleiben alle entspannt und der Gassi-Gang harmonisch“, so Susanne Allgeier. Vielleicht fühlt sich der Hund in diesem Moment von seinem Menschen besonders gut verstanden? Wer weiß … Einfach etwas nachgeben, etwas mitgehen. Diese einfache Übung kann helfen, das Thema Leinenführigkeit ganz locker und einfach anzugehen.
Ein oft übersehener Aspekt im Hundetraining ist die Selbstwirksamkeit des Hundes. Indem Hunde erleben, dass ihr Handeln Wirkung zeigt, wird ihre Souveränität, ihr Selbstvertrauen gefördert und ihre Fähigkeit, mit Herausforderungen souverän umzugehen, gestärkt. Wie wichtig es ist, seinem Hund mehr Selbstbestimmung zu geben, um letztlich ein starkes Vertrauen und eine tiefere Bindung zwischen Hund und Mensch zu schaffen, betont die Autorin und Hundetrainerin in ihrem neuen Buch.
Vieles zwischen Hund und Mensch wird viel einfacher, ist man erst einmal bereit, umzudenken. Der Perspektivenwechsel, die Welt mit den Augen des Hundes sehen.
Das Hundetraining zwischen den Zeilen ist nicht nur ein praktischer Ratgeber, sondern auch eine Einladung, die Beziehung zu seinem Hund auf eine neue, tiefere Ebene zu heben. Das Buch stellt keine bloße Sammlung von Trainingstipps dar, sondern bietet einen ganzheitlichen Ansatz für eine tiefere Bindung, die auf Verständnis, Respekt und Vertrauen basiert.
Willst Du das Verhalten Deines Hundes verändern, beginne damit, Dein eigenes Verhalten zu verändern.
Seit über 20 Jahren arbeitet sie professionell mit Menschen und Hunden und versteht sich als Coach für beide Enden der Leine.
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