„Friseure mit Herz“, nur eine von vielen besonderen Ideen, die in über 20 Jahren von den Maltesern Cham realisiert wurden. Gemäß ihrem Motto »weil Nähe zählt« konnten in dieser Zeit Projekte und Angebote umgesetzt werden, die den Alltag von hilfsbedürftigen Menschen in unserer Region erleichtern. „Vieles davon wäre ohne das Engagement von Ehrenamtlichen überhaupt nicht realisierbar“, sagt Martina Vogl, die Geschäftsführerin bei den Maltesern Cham. „Ehrenamtliches Engagement hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert. Wir kümmern uns aber auch darum, dass diese Hilfe, egal in welchen Bereichen, nach hohen Qualitätsstandards geleistet wird. Auch wenn Ehrenamtliche ja kein Geld bekommen, geben wir Ihnen die größtmögliche Unterstützung, zum Beispiel eine entsprechende fachliche und für den Helfer kostenlose Ausbildung. Erst dann kommen die Ehrenamtlichen in den verschiedensten Bereichen zum Einsatz.“
Viele von uns kennen die Malteser als Sanitätsdienst bei Festen und Veranstaltungen. Wieder andere haben mit den Maltesern Cham vielleicht schon Wallfahrten z. B. nach Altötting gemacht. Aber auch bei der Betreuung kranker und hilfsbedürftiger Menschen leisten Ehrenamtliche großes, und ausgebildete Demenzbegleiter entlasten in betroffenen Familien die pflegenden Angehörigen, indem sie den Erkrankten beaufsichtigen und ihn auch unterhalten oder zum Beispiel mit ihm spazieren gehen.
Viele Menschen in der Region konnten auch den Erste-Hilfe-Kurs beim Malteser Hilfsdienst absolvieren oder, was nicht weniger wichtig ist, haben ihn dort aufgefrischt. Längst werden auch Kurse zu Themen wie Erste Hilfe am Kind oder Ersthelfer im Betrieb angeboten. Wissen, das im Ernstfall manchmal schon über Leben und Tod entschieden hat.
Inzwischen zur Institution geworden ist das Begegnungscafé OmaPas bei den Maltesern in der Altenstadter Straße in Cham. Dort gibt es regelmäßig gut durchdachte Angebote wie Gedächtnistraining oder das BIT-Cafe, eine Hilfe für Senioren bei digitalen Angelegenheiten, Senioren-Spielenachmittage, Kochen mit und für Senioren oder auch Handarbeitsnachmittage. Alles wird gerne angenommen und so sind hier vom Opa bis zum Kleinkind alle gut aufgehoben. Sogar für Familienfeiern und Kindergeburtstage wird das OmaPas genutzt.
In Furth im Wald und Waldmünchen können sich immer mittwochs bei der Aktion „Gestriges Brot und mehr“ Bedürftige Lebensmittel zum Bestreiten des Lebensunterhalts abholen. Diese Idee wird ebenfalls von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Malteser Cham unterstützt. Bäckereien, Metzgereien, Supermärkten und andere Geschäfte aus dem Landkreis spenden hierfür Waren. So werden aktuell ca. 140 Familien unterstützt.
Eine haarige Idee, die „Friseure mit Herz“, 2018 ins Leben gerufen, kam so gut an, dass auch heute noch Friseure aus verschiedenen Salons im Raum zur Schere greifen, um Bedürftigen die Haare zu schneiden. Hierfür stellen sie ihren freien Montag zur Verfügung. Im weiteren Sinn ja auch eine Art Ehrenamt.
Im Prinzip so einfach. Etwas Engagement, etwas Zeit investieren, um damit das Leben Bedürftiger etwas lebenswerter zu machen. Das kann eigentlich jeder von uns und so mancher hat damit in seinem eigenen Leben eine neue wertvolle Aufgabe gefunden.
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